Astrid Proll, ein ehemaliges Gründungsmitglied der RAF (Rote Armee Fraktion), hat ihre Biografie veröffentlicht. In einem Interview mit der taz reflektiert sie über ihre Rolle in der Organisation und ihre jetzige Lebenssituation. Sie leugnet, dass ihr Buch finanzielle Motivation hat, und betont stattdessen, dass die Arbeit an dem Buch ihr Leben erneuert hat. Proll erklärt, dass sie sich als 'Opfer' der RAF betrachtet, obwohl sie an den schwersten Verbrechen der Organisation nicht beteiligt war. Sie betont, dass ihre frühe Verhaftung ihr Leben beeinflusst hat und dass sie sich für ihre Entscheidungen verantwortlich fühlt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Astrid Proll als eine Person mit politischer Geschichte, ohne klare parteiliche Schlagseite. Der Fokus liegt auf ihrer Persönlichkeit und Reflexion, nicht auf einer Bewertung oder Kritisieren ihrer Handlungen. Die Fragen des Interviewers sind neutral, und Prolls Antworten sind


