Der Hungerstreik der Pune Tribal Studenten ist in den neunten Tag eingetreten und zwei Teilnehmer wurden nach Atemnot und Dehydrierung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Protest setzt sich in der Government Tribal Hostel in Manjari, Pune, Maharashtra fort, nachdem am 5. August 2026 eine Regierungsresolution erlassen wurde, die Altersbeschränkungen und Bedingungen für akademische Pausen vorschrieb. Fünf Studenten bleiben auf dem Hungerstreik, darunter Vijay Bhanbdle und Rahul Dhanwe, die am 21. August 2026 in das Sassoon Hospital eingeliefert wurden. Die Studenten, alle Mitglieder der Stammesgemeinschaft, fordern die Umkehrung der umstrittenen Regierungspolitik.
Sie argumentieren, dass die Regel, die Hostel-Bewohnern die Teilzeitbeschäftigung verbietet, diskriminierend ist und die finanzielle Unabhängigkeit behindert. Der Protestführer Sharad Thokal erklärte, dass die Erlaubnis für Studenten über 18 Jahren, Teilzeitjobs zu übernehmen, sie wirtschaftlich stärken würde. Andere Demonstranten sind Nikita Metkar, Shweta Girnak und Sharad Thokal, die trotz der Gesundheitsrisiken, denen zwei ihrer Kollegen ausgesetzt sind, ihr Fasten fortsetzen.
Außerdem fordern sie Entschädigung in Höhe von jeweils ₹1 Crore für die Familien von drei Mädchen, die an Schlangenbissen in einer Stammes-Wohnschule in Gadchiroli gestorben sind. Die Studenten fordern auch, dass gegen die für den Tod verantwortlichen Beamten Strafverfahren eingereicht werden. Eine weitere große Forderung beinhaltet die Einstellung von 12.500 Stammesstellen und die Wiedereinstellung und dauerhafte Ernennung von PESA-Mitarbeitern, die kürzlich aus dem Dienst entfernt wurden.
Ihre Proteste haben die Aufmerksamkeit auf breitere systemische Probleme gelenkt, die die Stammesbevölkerung betreffen, insbesondere in Bezug auf Bildungspolitik und wirtschaftliche Möglichkeiten. Der Hungerstreik begann als Reaktion auf die Regierungsresolution vom 5. August, die neue Regeln für akademische Pausen und Beschäftigung für Studentenwohnheime einführte. Die Studenten argumentieren, dass diese Vorschriften zu restriktiv sind und die einzigartigen Herausforderungen, denen Stammesstudenten gegenüberstehen, nicht berücksichtigen. Der Protest hat in der lokalen Gemeinschaft an Bedeutung gewonnen, wobei Unterstützer ihre Solidarität durch öffentliche Demonstrationen und Social-Media-Kampagnen zum Ausdruck brachten.
Die Behörden haben noch keine offizielle Erklärung zum andauernden Hungerstreik oder zu den spezifischen Forderungen der Studenten abgegeben. Die örtliche Polizei hat jedoch die Situation genau beobachtet und sichergestellt, dass der Protest friedlich bleibt und gleichzeitig die Rechte der Demonstranten respektiert werden. Die Krankenhausaufnahme von zwei Studenten hat zu Forderungen nach größerer medizinischer Unterstützung und Intervention geführt, obwohl der genaue Zustand der betroffenen Personen noch geprüft wird.
Da die Regierung unter zunehmendem Druck steht, die Anliegen der Stammesgemeinschaften anzugehen, könnte das Ergebnis dieses Protests zukünftige Politiken beeinflussen, die Bildung und Beschäftigung für die indigene Bevölkerung betreffen.
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