Carles Puigdemont, der ehemalige Präsident der Generalitat de Cataluña, hat zusammen mit anderen ehemaligen Unabhängigkeitsaktivisten eine formelle Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen Spanien eingereicht, in der er argumentiert, dass das Land das Amnestiegesetz nicht nach einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union (TJEU) einhält. Die Beschwerde konzentriert sich auf die Entscheidung des spanischen Rechnungshofs, die Frist für die Einreichung von Anschuldigungen in einem Fall im Zusammenhang mit dem illegalen Referendum vom 1. Oktober 2017 wieder zu eröffnen, was laut dem Anwalt Gonzalo Boye dem Urteil des TJEU widerspricht.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die Handlungen des spanischen Justizsystems als vorsätzliche Verstöße gegen das EU-Recht dargestellt und die Auswirkungen auf die Rechtsstaatlichkeit betont, die sich mit linksgerichteten Perspektiven in Einklang bringen, die oft die zentralisierte Autorität kritisieren und die regionale Autonomie unterstützen.



