Hunde können erkennen, ob ein Mensch glücklich oder traurig ist. Sie können es auch bei Fremden erkennen.
Eine neue Studie legt nahe, dass Hunde zwischen glücklichen und traurigen menschlichen Gesichtsausdrücken unterscheiden können, auch denen von Fremden. Forscher der Universität Wien analysierten mit maschinellem Lernen Gehirnscans von 12 Border Collie-Hunden, während sie Bilder von menschlichen Gesichtern mit verschiedenen Emotionen betrachteten. Die Studie ergab, dass Bereiche des Gehirns des Hundes, die mit höheren kognitiven Funktionen und Belohnungsverarbeitung verbunden sind, nur durch Bilder von glücklichen Fremden aktiviert wurden. Dies deutet darauf hin, dass Hunde glückliche Gesichter als positiv wahrnehmen, ähnlich wie Menschen Freude an Essen oder Lob erfahren. Wenn ihnen Bilder von wütenden, verängstigten oder traurigen Gesichtsausdrücken gezeigt werden, reagieren diese Hirnregionen nicht. Die Forschung hebt hervor, dass Hunde sich neben Menschen entwickelt haben, um menschliche Ausdrücke zu verstehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, was möglicherweise die Art und Weise verändert, wie Menschen kommunizieren und sich um ihre Haustiere kümmern.
Am 15. August 2026 gaben Forscher die Ergebnisse bekannt, die darauf hindeuten, dass Hunde zwischen glücklichen und traurigen menschlichen Gesichtern unterscheiden können, auch denen von Fremden. Die von Wissenschaftlern der Universität Wien durchgeführte Studie nutzte maschinelles Lernen, um Gehirnscans von zwölf Border Collie-Hunden zu analysieren, während sie Bilder betrachteten, die verschiedene emotionale Ausdrücke darstellten. Die Ergebnisse zeigten, dass Hunde positive Emotionen in unbekannten Gesichtern erkennen konnten, wobei bestimmte Regionen ihres Gehirns mit höheren kognitiven Funktionen und Belohnungsverarbeitung verbunden waren, die eine erhöhte Aktivität bei der Betrachtung freudiger Ausdrücke zeigten.
Das Forscherteam stellte fest, dass Bereiche, die mit Belohnung und Erinnerung verbunden sind, nur dann aktiviert werden, wenn die Hunde Bilder glücklicher Fremder sehen. Diese Gehirnregionen reagieren bekanntlich auf angenehme Erfahrungen wie schmackhaftes Essen oder Lob. Laut Laura Cuaya, einer der leitenden Forscher, deutet dies darauf hin, dass glückliche Gesichter, auch von Fremden, einen positiven Wert für Hunde haben. Dieser Befund unterstützt den lang gehegten Glauben unter Hundeliebhabern, die oft behaupten, dass ihre Haustiere menschliche Stimmungen und Emotionen zu spüren scheinen. Wenn ihnen Bilder von wütenden, ängstlichen oder traurigen Ausdrücken präsentiert wurden, zeigten diese Gehirnregionen keine ähnliche Aktivierung.
Die Forscher untersuchten weiter die gesamte Gehirnaktivität und identifizierten unterschiedliche Muster, die Angst von Wut und Traurigkeit unterschieden. Die Studie stellte fest, dass dies der erste Beweis ist, der bestätigt, dass Hunde zwischen zwei menschlichen Gesichtern unterscheiden können, die negative Ausdrücke zeigen. Es impliziert, dass Hundehirne menschliche Gesichtsausdrücke basierend auf Valenz kategorisieren, insbesondere zwischen ängstlichen und anderen negativen Ausdrücken. Laura Cuaya erklärte, dass Hunde sich neben Menschen entwickelt haben, um unsere Gesichtsausdrücke zu verstehen und mit uns zusammenzuarbeiten. Sie schlug vor, dass die Erkenntnis dieser Fähigkeit die Art und Weise ändern könnte, wie wir mit unseren Hundegefährten kommunizieren und für sie sorgen.
Das Team plant zu untersuchen, wie Hunde zusätzliche Hinweise wie Körpersprache, Stimmtöne und Geruch integrieren, um ihre Umgebung besser zu interpretieren. Die Studie wurde in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht, obwohl der genaue Name im Bericht nicht angegeben wurde. Die Forschung baut auf früheren Studien auf, die die Kognition von Tieren und die soziale Intelligenz untersucht haben. Während frühere Arbeiten gezeigt haben, dass einige Tiere grundlegende Emotionen erkennen können, bietet diese Studie detailliertere Einblicke in die Verarbeitung komplexer emotionaler Signale von Menschen durch Hunde. Die Auswirkungen der Studie gehen über den Besitz von Haustieren hinaus.
Das Verständnis, wie Hunde menschliche Emotionen wahrnehmen, könnte zu besseren Trainingsmethoden führen und die Interaktion zwischen Mensch und Tier verbessern. Es kann auch zu Bereichen wie Psychologie und Neurowissenschaften beitragen, indem es neue Perspektiven auf die interspezifische Kommunikation bietet. Zukünftige Forschung wird sich wahrscheinlich darauf konzentrieren, den Umfang auf andere Arten auszuweiten und die neuronalen Mechanismen hinter diesen Fähigkeiten zu erforschen.
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