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AfD-nahe Youtuber: Werben neben Hass und Hetze
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AfD-nahe Youtuber: Werben neben Hass und Hetze

Ein Bericht der NGO Campact enthüllt, welche Unternehmen häufig Werbung vor Videos rechtsradikaler YouTube-Youtuber schalten. Die Aktion, bei der 15.000 Unterstützer mitwirkten, zeigte, dass das Portal "Kleinanzeigen" am häufigsten Werbung platzierte, gefolgt von Revolut, Sumup und anderen Marken. Campact fordert Unternehmen auf, solche Werbeinlagen in Betracht zu ziehen, da sie den Reichweite rechtsextremer Inhalte verstärken könnten. Die Organisation betont, dass Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung tragen und ihre Werbung nicht neben Hass und Hass platzieren sollten.

Eine Kampagne der Nichtregierungsorganisation Campact hat aufgedeckt, welche Unternehmen häufig neben Videos von rechtsextremen YouTube-Erstellern werben, von denen einige mit der Partei Alternative für Deutschland (AfD) verbunden sind.

Dieses System ermöglicht es rechtsextremen Inhalten, Sichtbarkeit und finanzielle Unterstützung zu erhalten, was oft durch Plattformen wie Google erleichtert wird. Unternehmen können jedoch bestimmte Werbetreibende blockieren und ihnen ein Mittel anbieten, um eine Assoziation mit solchen Inhalten zu vermeiden.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Kleinanzeigen, eine Kleinanzeigenplattform, mit 1.223 Auftritten der häufigste Werbetreibende war. Weitere bemerkenswerte Werbetreibende waren Revolut, Sumup, Google Pay, BMW, Tui und mehrere andere Firmen. Mehr als 100 weitere Unternehmen wurden erwähnt, von denen viele zwischen fünf und 100 Mal auftraten. Diese Ergebnisse unterstreichen die weit verbreitete Natur dieses Problems und zeigen, dass selbst große Marken zur Verstärkung extremistischer Botschaften beitragen.

Campact schickte dann Briefe an etwa 100 der am häufigsten genannten Unternehmen und betonte, dass YouTube nicht nur eine Unterhaltungsplattform ist, sondern eine Schlüsselseite für die Radikalisierung durch die extreme Rechte. Sie argumentierten, dass bestimmte Kanäle Millionen von Ansichten erreichen und durch Werbung verbessert werden, die manchmal sogar finanziell durch diese Anzeigen unterstützt wird. Das Ziel war es, das Bewusstsein der Unternehmen dafür zu schärfen, wie und wo ihre Anzeigen angezeigt werden und die soziale Verantwortung hervorzuheben, die sie tragen.

Sie stellte fest, dass Unternehmen, die in Image-Management investieren, ihre Marke nicht bereitwillig mit Hass und Vorurteilen in Verbindung bringen würden. Die Briefe forderten Unternehmen auf, AfD-verbundene Kanäle mit über 10.000 Abonnenten aus ihren Werbepartnerschaften auszuschließen. Bis Freitag hatten 18 Unternehmen zugestimmt, ihre Ausschlusslisten zu aktualisieren, darunter Kleinanzeigen, Indeed und Aldi Süd. Weitere zehn Unternehmen kündigten Pläne an, ihre Richtlinien zu überprüfen und sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Mehrere andere gaben an, dass sie mehr Zeit brauchen, um die Situation zu bewerten, während einige noch nicht reagiert haben.

Unterdessen bereitet Katja Lucke, Direktorin des Dokumentationszentrums Prora auf Rügen, eine einzigartige Protestform vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern vor. Da die AfD in Umfragen an der Spitze steht, fürchtet sie die Bedrohung demokratischer Werte und kultureller Vielfalt. Um dem entgegenzuwirken, organisierte sie am 5. September ein "Relais für Demokratie, Menschenrechte und Vielfalt", in dem sie die Teilnehmer dazu ermutigte, an einem symbolischen Lauf statt an einem Wettlauf teilzunehmen. Lokale Fahrradverleihhäuser, Restaurants und Schulen haben Interesse gezeigt, sich der Veranstaltung anzuschließen, was die Unterstützung der Gemeinschaft für ihre Sache widerspiegelt.

Zu den Primärquellen (2)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

3 Berichte

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigProgressivFaktentreue 75Objektivität 70vor 7 Tagen
Prora auf Rügen: Ein Staffellauf für Demokratie und Vielfalt

Katja Lucke, Leiterin des Dokumentationszentrums Prora auf Rügen, organisiert eine Demonstration während der bevorstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Dokumentationszentrum informiert über die NS-Zeit und die Geschichte der ehemaligen Ferienanlage Prora, die von den Nazis gepflanzt wurde. Lucke beobachtet eine steigende Nachfrage nach Bildungsangeboten zu Rechtsextremismus, die die AfD in Umfragen mit 36% führt. Sie warnt davor, dass die AfD historische Bildung gefährden könnte.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Das Artikel betont die Gefahr der AfD für die historische Bildung und beschäftigt sich kritisch mit rechten politischen Strömungen.

Warum Faktentreue (75): The article provides accurate information about the Prora site, its history, and the events taking place there, including the 'Self Care Strandsbefehl' performance and the 'Prora-Lauf für Demokratie' event. However, it includes some contextual details not explicitly mentioned in the primary document

Warum Objektivität (70): The article presents the information in a generally neutral tone, focusing on describing the events and the historical background of Prora. It does include some descriptive language about the physical condition of the buildings, which could be seen as slightly subjective, but overall maintains a bal

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigProgressivFaktentreue 30Objektivität 40vorgestern
AfD-nahe Youtuber: Werben neben Hass und Hetze

Ein Bericht der NGO Campact enthüllt, welche Unternehmen häufig Werbung vor Videos rechtsradikaler YouTube-Youtuber schalten. Die Aktion, bei der 15.000 Unterstützer mitwirkten, zeigte, dass das Portal "Kleinanzeigen" am häufigsten Werbung platzierte, gefolgt von Revolut, Sumup und anderen Marken. Campact fordert Unternehmen auf, solche Werbeinlagen in Betracht zu ziehen, da sie den Reichweite rechtsextremer Inhalte verstärken könnten. Die Organisation betont, dass Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung tragen und ihre Werbung nicht neben Hass und Hass platzieren sollten.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und kritisiert die Werbung vor rechtsradikalen Inhalten als Unterstützung der Radikalisierung.

Warum Faktentreue (30): This article discusses a completely different topic related to right-wing extremism and advertising practices by companies supporting far-right YouTubers. There is no overlap with the primary document about Prora events. Therefore, it cannot be evaluated for factuality in relation to the given prima

Warum Objektivität (40): The article has a clear political stance against right-wing content and corporate complicity. It uses emotionally charged language like 'Hass und Hetze' (hatred and incitement) and frames the issue in a way that strongly criticizes both the influencers and the companies involved.

Süddeutsche Zeitung logoSüddeutsche ZeitungUnabhängig🔒ProgressivFaktentreue 30Objektivität 40vor 7 Tagen
Rechtsextremismus - Höcke will offenbar Neonazis wieder in die AfD aufnehmen - Politik

Der Artikel berichtet über Vorwürfe, dass AfD-Politiker Alexander Gauland (nicht Höcke, wie in der Überschrift angegeben) in Erwägung ziehen könnte, Personen, die mit neonazistischen Ideologien in Verbindung stehen, in die Partei Alternative für Deutschland (AfD) zurückzulassen.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die potenzielle Wiedereinführung von Neonazis in die AfD als bedeutende Bedrohung demokratischer Werte und betont die rechtlichen Risiken und den gesellschaftlichen Schaden.

Warum Faktentreue (30): This article discusses a completely different topic related to right-wing extremism and the potential inclusion of neo-Nazis in the AfD. There is no overlap with the primary document about Prora events. Therefore, it cannot be evaluated for factuality in relation to the given primary source.

Warum Objektivität (40): The article has a clear political stance against right-wing extremism and appears to take a strong position against the AfD. It uses terms like 'rechtsextremismus' (right-wing extremism) and presents the situation in a way that clearly favors one political viewpoint over another.

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Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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