Die Forschung des Thinktanks Common Wealth zeigt, dass Private-Equity-Unternehmen 11 der 20 größten Kinderbetreuungsanbieter in England besitzen oder teilweise besitzen. Diese Unternehmen haben seit 2020 über 200 Millionen Pfund an Zinszahlungen aus von Steuerzahlern finanzierten Dienstleistungen erhalten, was Bedenken hinsichtlich der Profite in der sozialen Betreuung von Kindern aufwirft. Der Bericht hebt hervor, dass institutionelle Investoren, einschließlich Private-Equity, Hedge-Fonds und Staatsfonds, mindestens ein Drittel der Pflegeplatzierungen und ein Fünftel der Kinderheimplatzierungen verwalten. Unternehmen wie die National Fostering Group und BSN Social Care haben erhebliche Zinsen für Aktionärskredite gezahlt, oft zu hohen Zinssätzen von 8% bis 14%, die Kritikern erlauben, Vermögen zu gewinnen, während steuerpflichtige Gewinne reduziert werden. Gewerkschaften und Befürworter fordern systemische Reformen, einschließlich der Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen, um eine angemessene Rechenschaftlichkeit und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als moralische Empörung gegen die Profitwirtschaft in der Kinderbetreuung, betont die Ausbeutung öffentlicher Gelder und fordert systematische Veränderungen und Insourcing in den öffentlichen Sektor.





