Die von Italien angeführte Marine-Mission der Europäischen Union bestieg den Tanker Toa Payoh vor Sizilien, da sie vermutete, dass er Teil der russischen "Schattenflotte" war, die zur Umgehung von Öl-Sanktionen genutzt wurde. Das Schiff, das seit letzter Woche unter der Flagge Kameruns registriert war, wurde zur Inspektion angehalten, nachdem es von Benin nach Istanbul segelte. Die Behörden überprüften, ob das Schiff die gesetzlichen Rechte hatte, unter der Flagge Kameruns zu segeln und ob seine Registrierungsdokumente gültig waren. Während die EU-Mission nicht die Befugnis hat, Schiffe während solcher Inspektionen zu beschlagnahmen, könnten die nationalen Behörden alle gesammelten Beweise für zukünftige Maßnahmen verwenden. Der Kapitän widersetzte sich zunächst der Zusammenarbeit und veranlasste italienisches Militärpersonal, per Hubschrauber zu besteigen. Die Inspektion dauerte mit Unterstützung griechischer und polnischer Vermögenswerte etwa zwei Stunden und endete sicher.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über die EU-Seeschifffahrtsmission und ihre Operationen gegen mutmaßliche Schiffe der russischen Schattenflotte, enthält Zitate aus offiziellen Quellen wie dem italienischen Verteidigungsministerium und bietet einen Kontext zu den EU-Sanktionen und dem Hintergrund der EUNAVFOR MED II.





