Tausende Migranten, meist junge Menschen, überquerten Marokko in die spanische Enklave Ceuta in Afrika, was dazu führte, dass Spanien das Militär einsetzte, um die Sicherheit inmitten eines erklärten "humanitären Notstands" zu gewährleisten. Mehrere Todesfälle wurden unter denen gemeldet, die versuchten, Ceuta zu erreichen, indem sie über das Meer schwammen. Spanien hat auch das Grenzgebiet mit Marokko in Melilla geschlossen. Die Situation wurde von einem Vertreter der spanischen Zivilgarde als "absolutes Chaos" bezeichnet, der feststellte, dass die Grenze vollständig zusammengebrochen war. Italien hat gefordert, dass Spanien aufgrund seiner Migrationspolitik aus dem Schengen-Raum suspendiert wird. Dies ist der größte Zustrom von Migranten nach Ceuta seit Mai 2021. Die spanische Regierung hat sich mit Marokko darauf geeinigt, Personen, die illegal eingereist sind, zurückzuführen, und Premierminister Pedro Sánchez plant, Ceuta zusammen mit dem Innenminister zu besuchen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Darstellung der Migrantenkrise an der spanisch-marokkanischen Grenze, einschließlich Zitaten von spanischen Behörden und marokkanischen Menschenrechtsaktivisten.






