Die Politikwissenschaftlerin Barbara Prainsack diskutiert die Notwendigkeit eines kollektiveren Verständnisses für die Datenverwendung und argumentiert, dass Daten als gemeinsame Ressource und nicht als etwas, das von Unternehmen kontrolliert wird, angesehen werden sollten. Sie betont die Bedeutung der Datensolidarität und schlägt vor, dass Gesundheitsdaten zugänglicher für die Gesellschaft gemacht werden sollten. Prainsack kontrastiert diese Vision mit der aktuellen Wahrnehmung vieler Menschen, die Daten als irrelevant für ihr Leben ansehen. Sie spricht auch das soziale Gesundheitssystem Österreichs an und betont, dass die Aufrechterhaltung der Solidarität entscheidend ist, um ein System wie das US-Modell zu vermeiden, bei dem der Zugang von der finanziellen Fähigkeit abhängt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert Daten als gemeinsames gesellschaftliches Gut und nicht als von Konzernen kontrollierte Ware, was sich an fortschrittlichen Werten orientiert.




