Der Artikel behandelt historische Proteste in Slowenien im Zusammenhang mit dem Fall von 1988 mit Janez Janša, Ivan Borštner, David Tasić und Franci Zavrl, die vor dem Militärgericht in der Roški-Straße in Ljubljana wegen angeblicher Offenlegung von Militärgeheimnissen vor Gericht gestellt wurden. Die Zivilgesellschaft mobilisierte sich und gründete den "Ausschuss für den Schutz der Rechte von Janez Janša", der später zum "Ausschuss für den Schutz der Menschenrechte" wurde. Der Ausschuss lehnte die Vorstellung ab, dass der Staat aufgrund politischer Meinungsverschiedenheiten willkürlich in das Leben von Einzelpersonen eingreifen könnte. 38 Jahre später versammelten sich die Mitglieder des Ausschusses erneut bei einer Fotoausstellung von Tone Stojko, die die Ereignisse von Janša's Verhaftung bis zu den anschließenden Massenprotesten dokumentierte. Ihre Botschaft bleibt unverändert: "Die Behörden, lassen Sie uns in Frieden!" Die Behörde ist jedoch heute keine Partei, sondern Janša selbst, dessen Menschenrechte zuvor von der Zivilrechtsbehörde verteidigt wurden.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel werden die historischen Proteste und die Aktionen des Ausschusses in einer Weise dargestellt, die den Schutz der Menschenrechte gegen staatliche Übertreibungen unterstreicht und sich mit linken Werten in Einklang bringt.





