In Jedwabne, Polen, gedenkte die jüdische Gemeinde, politische Führer und Bürger des 85. Jahrestages des Massakers von Jedwabne 1941, bei dem etwa 300 Juden von lokalen polnischen Dorfbewohnern getötet wurden. Die Veranstaltung fand inmitten von Protesten von rechtsextremen Aktivisten statt, die die polnische Beteiligung an den Morden bestritten und darauf bestanden, dass es Nazi-Deutschland und nicht polnische Bürger waren. Die Polizei hielt eine starke Präsenz an der Gedenkstätte aufrecht, die ein Denkmal für die Opfer enthält.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Perspektiven derer, die an die Opfer erinnern, als auch derer, die gegen die Ergebnisse der offiziellen Untersuchung protestieren, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.






