Im März 1896 wurden drei Bergsteiger Josef Pfannl, Max Schottik und Fritz Waniek bei einem Lawinenaufstieg auf dem Reißthaler-Steig auf dem Berg Rax in Niederösterreich in eine Lawine gefangen. Ihr Tod unterstrich die dringende Notwendigkeit organisierter Bergrettungsaktionen. Dieses Ereignis gilt als die Geburtsstunde moderner alpiner Rettungsoperationen. Um den 130. Jahrestag dieses entscheidenden Moments und den 100. Jahrestag der Rax-Seilbahn zu feiern, wurde im Reichskloster eine Sonderausstellung eröffnet. Die Ausstellung zeigt historische Artefakte, Dokumente und Ausrüstung aus den frühen Tagen der Bergrettung und der Rax-Seilbahn, die ihre gemeinsame Herkunft und Bedeutung für Sicherheit, Tourismus und das alpine Leben heute zeigen. Die Ausstellung läuft bis zum 6. September und umfasst Gegenstände wie den Stigler, der während des Ersten Weltkriegs von Josef Stigler entwickelt wurde und den Transport von Verletzten in bergigen Gegenden revolutionierte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine sachliche Darstellung der historischen Ereignisse im Zusammenhang mit der Entwicklung der Bergrettungsdienste in Österreich.





