Die Royal Commission on Antisemitism and Social Cohesion schloss ihren fünften Anhörungsblock in Melbourne ab und untersuchte die Beziehung zwischen Polizei und jüdischen Sicherheitsorganisationen der Gemeinde. Die Polizei von Victoria wurde untersucht, wie antisemitische Vorfälle aufgezeichnet werden, einschließlich eines missbräuchlichen Telefonanrufs an eine Synagoge, der nicht als vorurteilsgetriebener Vorfall klassifiziert wurde. Die Polizei erklärte, dass sie neben menschlichen Analysten automatische Scans zur Überprüfung von Bedrohungen einsetzen. Ein weiterer Vorfall mit einem großen Nazi-Symbol, das auf einer Baustelle gemalt wurde, wurde ebenfalls nicht ordnungsgemäß kategorisiert. Führer der jüdischen Gemeinde betonten die Notwendigkeit einer vollständigen staatlichen Finanzierung der Sicherheit der Gemeinde und stellten fest, dass, obwohl seit 2023 einige Mittel bereitgestellt wurden, diese nur etwa die Hälfte der vom Exekutivrat des australischen Judentums anfallenden Sicherheitskosten decken.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Ergebnisse der Königlichen Kommission, die polizeilichen Verfahren und die Anliegen der Gemeinschaft, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.



