Das einzige Alkohol- und Drogenrehabilitationszentrum in der abgelegenen indigenen Gemeinde Woorabinda, das von der gemeinnützigen Organisation Central Queensland Indigenous Development (CQID) betrieben wird, wurde nach 14 Jahren geschlossen. Der Woorabinda Aboriginal Shire Council beendete den Mietvertrag von CQID im März nach einer unentschiedenen Abstimmung, unter Berufung auf die Besorgnis der Gemeinde, dass der Service nicht kulturell angemessen war und die gewünschten Rehabilitationsergebnisse nicht erzielte. Der CEO von CQID, Jason Field, erklärte, dass der Rat die Anfragen zur Überprüfung der Entscheidung ignoriert hat, obwohl er sich zukünftige Finanzierung gesichert hat. Während CQID einige Dienste an einen neuen Ort verlegt hat, kann die Wohnrehabilitation aufgrund fehlender geeigneter Einrichtungen nicht fortgesetzt werden. Der Rat hat kürzlich einen Community Safety Plan verabschiedet, der die schrittweise Wiedereinführung von Alkohol nach einem 17-jährigen Verbot umfasst.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Schließung des Rehabilitationszentrums als eine von der Gemeinschaft getriebene Entscheidung dar, die auf wahrgenommenen Mängeln in kultureller Angemessenheit und Wirksamkeit basiert.

