Die griechische Regierung erwägt, zwei Steuerbefreiungen im Zusammenhang mit dem Immobiliensektor zu verlängern: die Aussetzung der Mehrwertsteuer von 24% auf neu gebaute Immobilien und der Kapitalertragssteuer von 15% auf Immobilientransfers. Diese Maßnahmen, die ursprünglich zur Stimulierung der Bautätigkeit und zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes eingeführt wurden, sollen in ein breiteres Steuerinterventionspaket aufgenommen werden, das auf der Internationalen Messe von Thessaloniki im September angekündigt wird. Die Entscheidung, diese Befreiungen zu verlängern, ist Teil der laufenden Bemühungen, die derzeitigen Marktbedingungen aufrechtzuerhalten, trotz der Forderungen nach ihrer Wiedereinführung als Teil des normalen Steuergesetzes. Analysten stellen fest, dass beide Steuern die Immobilienpreise beeinflussen könnten, die Kapitalertragssteuer jedoch aufgrund ihrer Anwendung auf Verkäufer und nicht auf Käufer weniger direkte Auswirkungen hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Überlegung der Regierung, die Steuervergünstigungen zu verlängern, ohne die Politik offen zu unterstützen oder zu kritisieren.




