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PISA und das Leseverständnis
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PISA und das Leseverständnis

Der Artikel diskutiert die bevorstehende Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA 2025-Studie, an der 91 Länder weltweit beteiligt sind. Mexiko widersetzte sich zunächst der Teilnahme an PISA, tat dies aber schließlich aufgrund von sozialem Druck. Der Bildungsminister Mario Delgado hatte zuvor internationale standardisierte Tests als un hilfreich abgetan. Der globale Konsens ist jedoch der, dass PISA ein entscheidendes Instrument zur Bewertung von Bildungssystemen und zur Information der öffentlichen Politik ist. Der Artikel hebt die Bedeutung standardisierter Bewertungen bei der Führung von Bildungsreformen hervor und stellt fest, dass Mexiko aufgrund von Verfassungsänderungen seine autonome Bewertungsstelle, die INEE, verloren hat. Es bezieht sich auch auf Bedenken hinsichtlich des neuen mexikanischen Schulmodells, das die Ungleichheit potenziell verstärken könnte. Experten wie Sylvia Schmelkes und Carlos Mancera argumentieren, dass die Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse wieder in den öffentlichen Diskurs zurückkehren wird und sich für einen objektiven Ansatz bei der Interpretation der Ergebnisse einsetzt.

Die Ergebnisse des Programms für Internationale Studentenbeurteilung, allgemein bekannt als PISA, werden am kommenden Dienstag, dem 8. September, veröffentlicht und markieren den Höhepunkt der Studie 2025 mit 91 Ländern weltweit. Mexiko beteiligte sich trotz des anfänglichen Widerstands seiner Bildungsbehörden unter dem Druck der Zivilgesellschaft. Dennoch ist der weltweite Konsens der Meinung, dass PISA die größte und einflussreichste Anstrengung in der internationalen Bildungsbewertung darstellt.

Der angesehene Pädagoge Eduardo Andere betonte, dass die Teilnahme an PISA für Mexiko von entscheidender Bedeutung ist, da es das einzige verfügbare Instrument zur Bewertung des Bildungssystems und der Bildungspolitik des Landes ist. Sowohl Präsident Andrés Manuel López Obrador als auch Claudia Sheinbaum haben andere vergleichende Bewertungen sowohl national als auch international abgesagt. Mexiko hatte einst ein autonomes Gremium für Bildungsbewertung, das Nationale Institut für Bildungsbewertung (INEE). Diese Institution wurde jedoch im Mai 2019 durch eine umstrittene Verfassungsreform abgeschafft, die das Gesetz des Nationalen Instituts für Bildungsbewertung aufhob.

Der Bildungsminister Jorge Javier Romero kritisierte die Ablehnung von Evaluierungen und stellte fest, dass in einer Welt, die Wissen fordert, die Neue mexikanische Schule zu einer Falle wird, die Ungleichheit aufrechterhält. Die Zurückhaltung der mexikanischen Behörden, sich mit internationalen Bewertungen zu beschäftigen, die sie als diskriminierend ansehen, spiegelt breitere Spannungen um Messung und Rechenschaftspflicht im Bildungswesen wider.

In einem aktuellen Dokument der Forscher Sylvia Schmelkes und Carlos Mancera wird die Bedeutung des laufenden Dialogs über die Art von Bildung, die eine demokratische Gesellschaft wünscht, hervorgehoben. Sie argumentieren, dass bestimmte Momente, wie die Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse, ein besonderes Gewicht haben und einen fokussierten und unvoreingenommenen Ansatz zur Interpretation der Ergebnisse fordern.

Oft scheitern Schüler nicht an der Mathematik, weil sie keine algebraischen Fähigkeiten haben, sondern weil sie das Problem nicht verstehen. Diese Erkenntnis stimmt mit Daten der Weltbank überein, die darauf hindeuten, dass 48% der Kinder in den letzten Jahren der Grundschulbildung in Mexiko Schwierigkeiten haben, das zu verstehen, was sie lesen.

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PISA und das Leseverständnis

Der Artikel diskutiert die bevorstehende Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA 2025-Studie, an der 91 Länder weltweit beteiligt sind. Mexiko widersetzte sich zunächst der Teilnahme an PISA, tat dies aber schließlich aufgrund von sozialem Druck. Der Bildungsminister Mario Delgado hatte zuvor internationale standardisierte Tests als un hilfreich abgetan. Der globale Konsens ist jedoch der, dass PISA ein entscheidendes Instrument zur Bewertung von Bildungssystemen und zur Information der öffentlichen Politik ist. Der Artikel hebt die Bedeutung standardisierter Bewertungen bei der Führung von Bildungsreformen hervor und stellt fest, dass Mexiko aufgrund von Verfassungsänderungen seine autonome Bewertungsstelle, die INEE, verloren hat. Es bezieht sich auch auf Bedenken hinsichtlich des neuen mexikanischen Schulmodells, das die Ungleichheit potenziell verstärken könnte. Experten wie Sylvia Schmelkes und Carlos Mancera argumentieren, dass die Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse wieder in den öffentlichen Diskurs zurückkehren wird und sich für einen objektiven Ansatz bei der Interpretation der Ergebnisse einsetzt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert zwar die Bedeutung von PISA und kritisiert die Bildungspolitik Mexikos, bevorzugt jedoch keine bestimmte politische Ideologie.

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