Der Artikel diskutiert die bevorstehende Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA 2025-Studie, an der 91 Länder weltweit beteiligt sind. Mexiko widersetzte sich zunächst der Teilnahme an PISA, tat dies aber schließlich aufgrund von sozialem Druck. Der Bildungsminister Mario Delgado hatte zuvor internationale standardisierte Tests als un hilfreich abgetan. Der globale Konsens ist jedoch der, dass PISA ein entscheidendes Instrument zur Bewertung von Bildungssystemen und zur Information der öffentlichen Politik ist. Der Artikel hebt die Bedeutung standardisierter Bewertungen bei der Führung von Bildungsreformen hervor und stellt fest, dass Mexiko aufgrund von Verfassungsänderungen seine autonome Bewertungsstelle, die INEE, verloren hat. Es bezieht sich auch auf Bedenken hinsichtlich des neuen mexikanischen Schulmodells, das die Ungleichheit potenziell verstärken könnte. Experten wie Sylvia Schmelkes und Carlos Mancera argumentieren, dass die Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse wieder in den öffentlichen Diskurs zurückkehren wird und sich für einen objektiven Ansatz bei der Interpretation der Ergebnisse einsetzt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert zwar die Bedeutung von PISA und kritisiert die Bildungspolitik Mexikos, bevorzugt jedoch keine bestimmte politische Ideologie.



