Laut einem Vortrag von Professor Helen Rees an der Universität Witwatersrand trägt der Klimawandel zur Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie Dengue-Fieber, Chikungunya und Malaria bei. Rees betonte, dass extreme Wetterereignisse wie Dürren, Überschwemmungen und Waldbrände günstige Bedingungen für die leichtere Ausbreitung dieser Krankheiten schaffen. Sie hob hervor, dass steigende Temperaturen und Umweltveränderungen Krankheitsvektoren wie Moskitos ermöglichen, ihre Reichweite zu erweitern und sich an neue Umgebungen anzupassen. Jüngste Ausbrüche, einschließlich eines Anstiegs der Malariafälle in Südafrika nach starken Überschwemmungen und einem jüngsten Ebola-Ausbruch, wurden als Beweis angeführt. Das Nationale Institut für Übertragbare Krankheiten (NICD) stellte fest, dass Malariafälle aufgrund von Reisen und Umweltfaktoren über traditionelle endemische Regionen hinaus in nicht endemische Gebiete wie Gauteng verbreitet sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse und Gutachten, ohne offen eine bestimmte politische Ideologie zu fördern.






