Eine 85-jährige Frau aus Ottakring verletzte ihren 78-jährigen Schwager bei einem Angriff in seiner Wohnung am späten Dienstagabend schwer mit einem Küchenmesser. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der U-Bahn-Station Ottakring in Wien, so die Polizeisprecherin Anna Gutt, die erklärte, dass die Motive für den Angriff unklar seien. Die ältere Frau schlug ihrem Verwandten mit einem schweren Gegenstand in den Kopf, bevor sie ihm Stichwunden an Brust und Hals zufügte. Das Opfer rief den Rettungsdienst an und floh aus der Wohnung in das Treppenhaus.
Sie warf Berichten zufolge Gegenstände auf Polizisten der WEGA und des Stadtpolizei-Kommandos und bedrohte sie mit etwas Spitzem. Trotzdem verhafteten die Polizisten die Frau. Sie wurde unter Verdacht der psychischen Erkrankung in Gewahrsam genommen und nach den Bestimmungen des Placement Act in ein Krankenhaus eingeliefert. Dies war nicht der erste derartige Vorfall mit einem Messer in Wien.
Das Mädchen erlitt auch einen flachen Schnitt am Arm, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab und wurde sofort dem Angriff ausgesetzt. Die Polizei der WEGA und das Kommando der Stadtpolizei Favoriten sicherten die mutmaßliche Waffe, ein kleines Messer. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden beide Personen auf Kaution freigelassen, bis eine Untersuchung der mutmaßlichen vorsätzlichen Verursachung schwerer Körperverletzungen eingeleitet wurde. Die beiden Vorfälle belegen ein Muster gewaltsamer Angriffe mit Messern in verschiedenen Teilen Wiens innerhalb kurzer Zeit.
Die 85-jährige Frau wurde wegen potenzieller psychischer Probleme ins Krankenhaus eingeliefert, während die jüngeren Angreifer nach einer ersten Befragung freigelassen wurden. Die Behörden führen ihre Ermittlungen in beiden Fällen fort.
In dem Fall Ottakring benötigten die Verletzungen des Opfers sofortige medizinische Hilfe, aber er war bei der Ankunft im Krankenhaus stabil. Die Polizei betonte, dass das Motiv für den Angriff noch nicht ermittelt worden sei, und fügte hinzu, dass weitere Informationen verfügbar sein würden, sobald die Ermittlungen vorangekommen seien. Inzwischen hat das 15-jährige Mädchen in Favoriten keine Aussagen zu dem Vorfall abgegeben, was die Bemühungen um das Verständnis der Umstände, die zum Angriff führten, erschwert.
Einige Gemeindemitglieder forderten eine verstärkte Polizeipräsenz und bessere Unterstützungssysteme für Personen, die Anzeichen von psychischer Belastung zeigen. Andere schlugen vor, dass mehr Ressourcen für Jugendprogramme zur Verhinderung von Konflikten unter Jugendlichen bereitgestellt werden sollten. Diese Aufrufe kommen inmitten breiterer Diskussionen über die öffentliche Sicherheit und die Notwendigkeit effektiver Maßnahmen zur Bewältigung der zugrunde liegenden sozialen Probleme, die zu solcher Gewalt beitragen. Polizeibeamte bekräftigten ihr Engagement, alle Berichte über Gewalt gründlich zu untersuchen und Gerechtigkeit für die Opfer zu gewährleisten. Sie erinnerten die Öffentlichkeit auch daran, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen werden voraussichtlich weitere Einzelheiten bekannt werden, die möglicherweise die Ursachen dieser beunruhigenden Ereignisse beleuchten.
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