Eine große Studie, die in The Lancet Public Health veröffentlicht wurde, schätzt, dass fast zwei Millionen Menschen weltweit jährlich aufgrund von Passivrauchen sterben. Forscher analysierten Daten aus 204 Ländern und fanden heraus, dass 2,71 Milliarden Menschen im Jahr 2023 Passivrauchen ausgesetzt waren, darunter 767 Millionen Kinder unter 14 Jahren. Herzkrankheiten waren die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit Passivrauchen und machten 537.000 Todesfälle aus. Während der Anteil der exponierten Menschen seit 1990 um 22% zurückging, hielt das Bevölkerungswachstum die Gesamtzahl der Expositionen stabil. Die Studie hebt hervor, dass Regionen wie Südostasien, Ostasien und Ozeanien die größte Belastung tragen, wobei China, Indien und Indonesien wesentlich zu den globalen Expositionsniveaus beitragen. Im Gegensatz dazu hat das Vereinigte Königreich einen signifikanten Rückgang der Rauchraten verzeichnet und die Todesfälle im Zusammenhang mit Passivrauchen von 14.900 im Jahr 1990 auf 6.100 im Jahr 2023 reduziert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine wissenschaftliche Studie über die gesundheitlichen Auswirkungen von Passivrauch dar, ohne offen eine politische Agenda zu fördern.



