Frankreich hat seine nationale Strategie für sexuelle Gesundheit bis 2030 vorgestellt, in der die seit 2017 erzielten Fortschritte dargestellt werden, darunter die Einführung von Bildung über affektives, relationelles und sexuelles Leben (EVARs), die verfassungsmäßige Anerkennung des Rechts auf Abtreibung und kostenlose HIV- und STI-Tests für Personen unter 26 Jahren. Die Strategie erkennt anhaltende Herausforderungen wie soziale und territoriale Ungleichheiten, sich verändernde Praktiken, digitale Einflüsse und neue Phänomene wie "Chemsex". Zu den fünf vorrangigen Bereichen gehören die frühzeitige Prävention im gesamten Leben, die Verbesserung des Zugangs zu sexuellen Gesundheitsdiensten, die Beschleunigung der Bemühungen gegen HIV und sexuell übertragbare Krankheiten, die Gewährleistung des Zugangs zu Verhütungsmitteln und Abtreibung und die Verringerung der Ungleichheiten unter gefährdeten Gruppen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die von der französischen Regierung angekündigte nationale Strategie für sexuelle Gesundheit in einem neutralen Ton, wobei er sich auf politische Ziele, bestehende Programme und anerkannte Herausforderungen konzentriert.





