Eine Studie, die 116.359 in PLOS-Open-Access-Zeitschriften veröffentlichte Artikel analysierte, ergab, dass Artikel mit öffentlich zugänglichen Peer-Review-Berichten weniger wahrscheinlich zurückgezogen wurden als solche ohne solche Berichte. Von den analysierten Artikeln entschieden sich 40% für die Veröffentlichung von Peer-Review-Berichten, und 105 davon wurden später zurückgezogen, verglichen mit 321 ohne öffentliche Berichte. Forscher vermuten, dass Autoren, die sich für eine offene Peer-Review entscheiden, zuversicherter in ihrer Arbeit sind und sich für offene wissenschaftliche Praktiken engagieren, was möglicherweise auf qualitativ hochwertigere Forschung hinweist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Während die Implikationen einer offenen Peer-Review auf breitere Fragen der akademischen Integrität berühren, bleibt die Berichterstattung neutral und konzentriert sich auf empirische Erkenntnisse, anstatt sich für bestimmte Politiken oder Ideologien einzusetzen.





