Eine römisch-katholische Schule in Pampanga hat ernsthafte Bedenken bezüglich des geplanten Pax Silica-Projekts geäußert und eine vorübergehende Einstellung der Initiative gefordert, bis kritische Umwelt-, Sozial- und Governance-Probleme gelöst sind. Die St. Scholastica's Academy (SSA) in San Fernando, Pampanga, gab am Samstag eine offizielle Erklärung ab und forderte mehr Transparenz und öffentliches Engagement vor dem 1.620 Hektar großen Projekt in Capas, Tarlac, das Teil der größeren Entwicklung der New Clark City ist. SSA erkannte die potenziellen wirtschaftlichen Vorteile des Projekts an, betonte aber, dass seine ökologischen und sozialen Auswirkungen nicht ignoriert werden dürfen.
Die Akademie argumentierte, dass keine Entwicklung ohne vollständige Transparenz, sinnvolle Beteiligung der Öffentlichkeit und klare Zusicherungen bezüglich ihrer breiteren Auswirkungen fortgesetzt werden sollte. Sie hob hervor, dass, während Regierungsbehörden behaupten, dass das Projekt bis zu 70 Milliarden Dollar an Investitionen anziehen und über 130.000 Arbeitsplätze schaffen könnte, viele wesentliche Fragen unbeantwortet bleiben. Zu diesen Bedenken gehören das Fehlen einer öffentlich zugänglichen und umfassenden Umweltverträglichkeitsprüfung, unvollständige Informationen über den langfristigen Wasser- und Energiebedarf des Projekts und ein unzureichendes Verständnis seiner Auswirkungen auf nahe gelegene Regionen, einschließlich Pampanga.
Die Schule stellte fest, dass Anfragen im Rahmen des Programms der Regierung zur Freiheit der Information (FOI) für Projektkarten und detaillierte Pläne aufgrund laufender Verhandlungen und Planungsprozesse abgelehnt wurden. Pampanga kämpft bereits mit Wasserqualität und Sicherheitsproblemen, städtischen Staus und Umweltzerstörung. SSA wies darauf hin, dass Rechenzentren und KI-Infrastruktur weltweit große Mengen an Strom und Wasser für Kühlung und Betrieb benötigen. Es stellte sich die Frage, woher die notwendige Energie kommen würde, wie sich das Projekt auf den Grundwasserspiegel in Zentral-Luzon auswirken könnte und wie die landwirtschaftliche Nachhaltigkeit erhalten werden könnte.
Die Schule äußerte sich auch besorgt über die Fähigkeit des Projekts, seine Versprechen zu erfüllen, und fragte, wer die Technologien, Ressourcen und Governance-Strukturen innerhalb von Pax Silica kontrollieren würde.
Trotz dieser Entlassungen forderte die SSA die sofortige Freigabe aller Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsfolgenstudien im Zusammenhang mit dem Projekt. Sie forderte auch sinnvolle Konsultationen mit betroffenen Gemeinden, indigenen Völkern, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Bildungseinrichtungen und lokalen Regierungsstellen. Die Akademie forderte außerdem unabhängige wissenschaftliche Bewertungen des geplanten Wasser- und Energieverbrauchs des Projekts. Zusätzlich forderte die SSA volle Transparenz bei Vereinbarungen über Landnutzung, nationale Souveränität und ausländische Beteiligung. Sie empfahl ein Moratorium für die Umsetzung des Projekts, bis diese Angelegenheiten gründlich geprüft und angemessen angegangen sind.
Da sich die Debatte über Pax Silica verschärft, spiegelt die Situation die wachsenden Spannungen zwischen schneller Entwicklung und der Notwendigkeit eines nachhaltigen, von der Gemeinschaft getriebenen Fortschritts wider.
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