Shabir Ahmed, ein britisch-pakistanischer Mann, der 2012 wegen sexuellen Missbrauchs von Mädchen in Großbritannien verurteilt wurde, wurde kürzlich nach 22 Jahren Gefängnis auf Lizenz freigelassen. Die britische Regierung versucht, ihn abzuschieben, sieht sich jedoch aufgrund seines Status als Commonwealth-Bürger, der vor 1973 in Großbritannien ankam und dort seit über einem Jahrzehnt lebte, rechtlichen Hürden gegenüber. Gemäß den geltenden Einwanderungsvorschriften sind solche Personen vor der Abschiebung geschützt. Die britische Regierung schlägt jedoch vor, das Gesetz zu ändern, um diese Schutzmaßnahmen für schwere Straftäter zu entfernen. Das Innenministerium erkennt an, dass die Abschiebung von Ahmed davon abhängt, ob Pakistan zustimmt, ihn zurückzunehmen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Haltung der britischen Regierung als auch die möglichen Auswirkungen der Anwendung wirtschaftlicher Hebelwirkung gegen Pakistan.





