Das Regionalgericht Paarl verurteilte einen 51-jährigen Mann und seine 42-jährige Frau zu 16 lebenslänglichen Haftstrafen und zusätzlichen 12 Jahren Haft für die Vergewaltigung und den Handel mit zwei 14-jährigen Mädchen. Das Paar nutzte die sozioökonomischen Schwachstellen der Mädchen aus, lieferte ihnen Unterkunft, Essen und Kleidung und missbrauchte sie systematisch. Die Ehefrau nahm aktiv an dem Missbrauch teil und bot sexuelle Handlungen im Austausch für Unterstützung und Erleichterung der Angriffe an. Zeugenaussagen zeigten, dass die Mädchen Vergeltungsmaßnahmen befürchteten, wenn sie sich weigerten, und die Verteidigungsansprüche des Paares wurden aufgrund von Widersprüchen und mangelnder Glaubwürdigkeit abgewiesen. Das Gericht ordnete an, dass das Paar als Sexualstraftäter registriert und vom Besitz von Schusswaffen ausgeschlossen wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel wird eine ausgewogene Darstellung des Gerichtsverfahrens vorgelegt, wobei der Schwerpunkt auf den tatsächlichen Beweisen und den gerichtlichen Ergebnissen gelegt wird und nicht auf ideologischen Rahmenbedingungen.



