Die Irish Times berichtet über einen deutlichen Rückgang der Rechtshilfebescheinigungen, die an Strafverdächtige ausgestellt wurden, nachdem in Irland ein neues Modell für Rechtshilfegebühren eingeführt wurde. Daten zeigen, dass im Juli 2025 über 10.000 Rechtshilfebescheinigungen ausgestellt wurden, dies jedoch im Juli 2026 auf nur 702 sank, da Hunderte von Verteidigungsanwälten sich aus Protest von der Erbringung von Dienstleistungen zurückzogen. Das neue Modell führte eine Pauschalgebühr von 520 € pro Kunde ein und ersetzte das bisherige gestaffelte System. Diese Änderung hat zu weit verbreiteten Störungen geführt, die zur Verschiebung von Tausenden von Strafsachen und zu vermehrten Verzögerungen im Justizsystem führten. Trotz der vorgeschlagenen Änderungen durch Justizminister Jim O'Callaghan bleiben Verteidigungsanwälte unzufrieden, da ihr Vertretungsorgan Gegenvorschläge einreicht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten und Zitate sowohl von der Regierung als auch von juristischen Fachleuten, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.





