Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, kritisierte während einer Rede auf dem MEDEF-Sommerforum in Paris am 27. August 2026 die mangelnde Mobilisierung der Ersparnisse europäischer Haushalte zur Unterstützung von Unternehmen auf dem Kontinent. Sie hob hervor, dass 10.000 Milliarden Euro an Ersparnissen in Bankeinlagen verbleiben, anstatt für Investitionen verwendet zu werden. Von der Leyen betonte, dass Europa zwar erhebliche Ersparnisse hat, diese Mittel jedoch nicht effektiv zur Finanzierung von Wachstum oder Expansion innerhalb der Region verwendet werden. Die Fragmentierung des europäischen Kapitalmarktes erschwert es Unternehmen, Gelder zu beschaffen, was dazu führt, dass einige in den Vereinigten Staaten nach Finanzierung suchen, wo langfristige Investitionen zugänglicher sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Ursula von der Leyen's Kritik an den europäischen Ersparnissen und den Herausforderungen, denen sich die europäischen Unternehmen beim Zugang zu Kapital stellen müssen.




