Die Financial Times hat Beweise aufgedeckt, dass russische Beamte und Ingenieure mehrmals im Rahmen eines geheimen Programms namens C430L nach Iran gereist sind, um dem Iran bei der Entwicklung fortschrittlicher supersonischer Marschflugkörper zu helfen, die amerikanische Flugzeugträger und andere Kriegsschiffe im Nahen Osten bedrohen können. Das Programm begann 2023 und wurde während des Konflikts zwischen den USA und Israel fortgesetzt. Experten vermuten, dass dieser Transfer sensibler militärischer Technologie eine Genehmigung auf hoher Ebene in Russland erfordern würde. Während der Iran solche Antriebssysteme gebaut und getestet hat, gibt es noch keine Beweise dafür, dass die von Russland unterstützte supersonische Marschflugkörper eingesetzt wurde. Westliche Beamte haben Russland bereits beschuldigt, dem Iran durch Satellitenbilder, Drohnen und Waffenkomponenten zu helfen, während Teheran Moskau mit Shahed-Drohnen für den Ukraine-Konflikt beliefert hat. Das C430-Programm war im Gange, als Präsident Wladimir Putin 2024 vor einem möglichen Vergeltungsschlag gegen westliche Übertragungen fortschrittlicher Langstreckenraketen in die Ukraine warnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Ergebnisse der Financial Times, einer renommierten internationalen Nachrichtenagentur, die für ihre ausgewogene Berichterstattung bekannt ist.




