Der österreichische öffentlich-rechtliche Rundfunk ORF hat bereits seit 2025 KI-Richtlinien implementiert, die nun weiterentwickelt wurden, um sich an diese neuen Vorschriften anzupassen. Nach Angaben der Medienorganisation werden alle KI-generierten Inhalte in Informations-, Sport- und Zeitschriftenprogrammen präzise mit Zeitcodes gekennzeichnet. In Nachrichtensendungen heißt es in den aktualisierten Richtlinien, dass KI-Bilder oder -Videos nur zulässig sind, wenn über KI selbst berichtet wird. Der ORF wendet die am wenigsten strengen Regeln für fiktive und Unterhaltungsformate sowie Lifestyle-Dokumentationen an, bei denen eine Mitteilung zu Beginn des Programms auf die Verwendung von KI hinweist. In der Audioprogrammierung wird die Verwendung von KI innerhalb der Struktur der Sendung und einzelner Segmente offengelegt. ORF-Generaldirektorin Ingrid Thürnher betonte, dass Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit die wichtigsten Werte von KI-Programmen sind, und erklärte, dass die redaktionelle Verantwortung für die Aufsicht und die nachhaltige Überwachung der KI-Richtlinien des AI-Gründungsvorstandes liegt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Umsetzung der KI-Richtlinien durch ORF in Übereinstimmung mit den EU-Verordnungen dar und liefert ausgewogene Informationen über die Politiken, einschließlich Zitaten sowohl des ORF-Generaldirektors als auch des Technologiedirektors, ohne eine klare Voreingenommenheit gegenüber einer bestimmten politischen Haltung zu zeigen.




