Der Artikel diskutiert die wachsende Skepsis gegenüber dem Liberalismus in wirtschaftlichen und geopolitischen Kontexten und zitiert Gelehrte wie Michael Hüther und Moritz Schularick, die argumentieren, dass die Ära der regulierten Ordnung auf der Grundlage von Denkern wie Montesquieu zu Ende geht. Sie schlagen eine Verschiebung hin zu interventionistischeren Staaten vor, insbesondere als Reaktion auf globale Herausforderungen wie die Spannungen zwischen den USA und China und die militärische Bedrohung Russlands.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt zwar Bedenken über den Niedergang des Liberalismus auf und spricht sich für eine aktivere Beteiligung des Staates aus, nimmt jedoch keine klare ideologische Haltung ein.





