Die Europäische Union hat neue Zollmaßnahmen eingeführt, um die Einfuhr billiger Waren von Online-Plattformen wie Shein, Temu und AliExpress einzuschränken. Diese Plattformen locken Kunden mit niedrigen Preisen an, aber neuere Untersuchungen warnen davor, dass solche Kleidung aufgrund des Vorhandenseins giftiger Chemikalien ernsthafte Gesundheitsrisiken darstellen kann. Die EU importiert jährlich rund 4,5 Millionen Tonnen Textilien aus dem Fast-Fashion-Sektor, wobei täglich über 5,8 Millionen kleine Pakete über das Internet eintreffen. Plattformen wie Shein, Temu und AliExpress haben mehr als 400 Millionen aktive Nutzer pro Monat, und über 90 Prozent ihrer Kleidung besteht aus kostengünstigen synthetischen Materialien wie Polyester, Nylon und Elasthan. Diese Materialien zerfallen nicht auf natürliche Weise und werden schließlich zu Mikroplastiken. Solche Produkte umgehen häufig strengere europäische Vorschriften über schädliche Stoffe, indem sie direkt von Fabriken außerhalb der EU importiert werden.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel werden Umwelt- und Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit der Schnellmode hervorgehoben, die Notwendigkeit strengerer Vorschriften betont und auf das Versagen der derzeitigen Systeme beim Schutz der Verbraucher hingewiesen.



