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Untersuchung: Manche Kleidung bei Shein stark mit Chemikalien belastet
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Untersuchung: Manche Kleidung bei Shein stark mit Chemikalien belastet

Eine Studie, die vom Bremer Umweltinstitut im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) durchgeführt wurde, ergab, dass einige Kleidungsstücke, die auf der Online-Plattform Shein verkauft werden, hohe Konzentrationen von Chemikalien enthalten, die die Sicherheitsgrenzen der Europäischen Union überschreiten. Von 18 getesteten Kleidungsstücken verletzten sieben die EU-Vorschriften, wobei einige Produkte eine extreme chemische Kontamination aufwiesen. Shein hat darauf reagiert, indem die betroffenen Produkte vorübergehend aus dem Verkauf genommen und eine breitere Überprüfung seines Inventars durchgeführt wurde. Das Problem ist nicht einzigartig bei Shein, da andere Budgetplattformen wie Temu auch wegen ähnlicher Bedenken von der EU mit Kritik und Strafen konfrontiert wurden. Experten warnen davor, dass bestimmte Chemikalien, wie PFAS, die verwendet werden, um Stoffe wasserbeständig zu machen, sich in der Umwelt und im menschlichen Körper ansammeln und möglicherweise Gesundheitsrisiken einschließlich hormoneller Störungen und Krebs verursachen.

Die deutsche Umweltorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat ernsthafte Bedenken hinsichtlich der auf der Online-Plattform Shein verkauften Kleidung geäußert und behauptet, dass einige Produkte gefährlich hohe Mengen giftiger Chemikalien enthalten. Nach Tests, die vom Bremer Umweltinstitut im Auftrag der DUH durchgeführt wurden, überschritten sieben von achtzehn getesteten Artikeln die Sicherheitsgrenzen der Europäischen Union. Die Ergebnisse haben bei Verbraucherschützern und Aufsichtsbehörden gleichermaßen Alarm ausgelöst und potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt hervorgehoben.

Die Untersuchung ergab, dass bestimmte Kleidungsstücke erhebliche Mengen schädlicher Stoffe enthielten, wie z. B. PFAS (Per- und Polyfluoralkylstoffe), die zur Wasserbeständigkeit von Geweben verwendet werden, und Phthalate, die häufig in Weichmacher enthalten sind. Bei einer Kinderjacke wurde festgestellt, dass sie mehr als das 1100fache der zulässigen Grenze einer bestimmten PFAS-Verbindung enthielt, während eine andere Jacke, die für Jugendliche vermarktet wurde, mehr als das 12000fache des zulässigen Niveaus enthielt. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass ein Paar Schnürstiefeln für Frauen 179.000 Milligramm des Weichmacherstoffs DEHP pro Kilogramm enthielten, was den zulässigen Schwellenwert von 1.000 Milligramm überschreitet.

Diese Ergebnisse unterstreichen die wachsende Besorgnis über die Verwendung von persistenten organischen Schadstoffen auf schnelle Weise. PFAS-Verbindungen, die oft als "Forever Chemicals" bezeichnet werden, sammeln sich im Laufe der Zeit im menschlichen Körper und in der Umwelt an. Einige dieser Substanzen werden verdächtigt, schädliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel, den Hormonhaushalt und das Immunsystem zu haben, und einige sind sogar mit Krebs verbunden.

Shein reagierte schnell auf die Vorwürfe und erklärte, dass es die Behauptungen der DUH sehr ernst nehme. Das Unternehmen kündigte an, dass es die betroffenen Produkte vorübergehend aus seinem globalen Inventar entfernen würde, bis weitere Untersuchungen durchgeführt wurden. Es betonte, dass alle Lieferanten und Verkäufer auf seiner Plattform sich an interne Produktsicherheitsstandards und relevante Vorschriften halten müssen. Darüber hinaus erklärte Shein, dass es mit international anerkannten Test- und Inspektionsunternehmen, einschließlich TÜV Süd, zusammenarbeitet, um die Einhaltung von Sicherheitsprotokollen zu gewährleisten.

Dieser Vorfall ist nicht isoliert, da andere Online-Einzelhändler mit einer ähnlichen Kontrolle konfrontiert sind. Zum Beispiel erhielt Temu, eine weitere beliebte budgetfreundliche E-Commerce-Plattform, kürzlich eine Geldstrafe von 200 Millionen Euro von der Europäischen Kommission für Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit Ladegeräten und übermäßigem chemischen Gehalt an Kinderspielzeug. Temu bestritt jedoch die Entscheidung und argumentierte, dass das Urteil auf Risikobewertungen aus dem Jahr 2024 beruht und den aktuellen Stand seiner Systeme nicht widerspiegelt.

Ulrike Siemers, Co-Geschäftsführerin des Bremer Umweltinstituts, stellte fest, dass solche Verstöße zunehmend häufiger vorkommen, insbesondere auf Plattformen, auf denen Verbraucher Textilien und Produkte online bestellen können.Sie beschrieb die Mischung der Chemikalien, die in den getesteten Shein-Produkten gefunden wurden, als einen "Regenbogen-Cocktail" von Substanzen, von denen viele nicht streng reguliert sind, aber immer noch potenzielle Gesundheitsgefahren darstellen.

Die DUH hat rechtliche Schritte gegen Shein eingeleitet, indem sie ein formelles Warnschreiben geschickt hat. Dieser Schritt zeigt an, dass die Organisation eine Unterlassungsanordnung anstrebt, die die Entfernung aller gefährlichen Chemikalien und betroffenen Produkte weltweit vom Markt verlangt.

Im Zuge der Entwicklung der Situation wird die Öffentlichkeit und die Regulierungsbehörden wahrscheinlich eine stärkere Aufsicht über Online-Einzelhandelsplattformen verlangen, insbesondere in Bezug auf die Sicherheit von Konsumgütern. Der Fall von Shein könnte einen Präzedenzfall für eine strengere Durchsetzung der bestehenden Vorschriften schaffen und zu breiteren Diskussionen über die effektive Überwachung und Kontrolle der Verwendung schädlicher Substanzen in Massenkleidung führen. In der Zwischenzeit bleibt die langfristige Auswirkung auf das Vertrauen der Verbraucher und die Verantwortung der Unternehmen abzuwarten.

Zu den Primärquellen (6)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

5 Berichte

Die Zeit logoDie ZeitUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 4 Tagen
Verbraucher: Labor: Manche Kleidung bei Shein mit Chemikalien belastet

Eine kürzlich vom Bremer Umweltinstitut im Auftrag der Deutschen Umweltagentur (DUH) durchgeführte Studie ergab, dass einige von Shein verkaufte Kleidungsstücke schädliche Chemikalien enthalten, die die Sicherheitsgrenzen der Europäischen Union überschreiten. Von 18 getesteten Kleidungsstücken verletzten sieben die EU-Vorschriften mit besonders hohen PFAS-Spiegeln (Per- und Polyfluoralkylstoffe), von denen bekannt ist, dass sie sich in der Umwelt und im menschlichen Körper ansammeln.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Ergebnisse unabhängiger Tests und zitiert sowohl die Umweltorganisation als auch die Antwort von Shein, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 80): Highly factual, mirroring the FAZ report on Shein clothing chemical content and EU regulations. Objectivity is slightly lower due to similar phrasing as FAZ when discussing Temu's response to EU fines.

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒MitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 5 Tagen
Untersuchung: Manche Kleidung bei Shein stark mit Chemikalien belastet

Eine Studie, die vom Bremer Umweltinstitut im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) durchgeführt wurde, ergab, dass einige Kleidungsstücke, die auf der Online-Plattform Shein verkauft werden, hohe Konzentrationen von Chemikalien enthalten, die die Sicherheitsgrenzen der Europäischen Union überschreiten. Von 18 getesteten Kleidungsstücken verletzten sieben die EU-Vorschriften, wobei einige Produkte eine extreme chemische Kontamination aufwiesen. Shein hat darauf reagiert, indem die betroffenen Produkte vorübergehend aus dem Verkauf genommen und eine breitere Überprüfung seines Inventars durchgeführt wurde. Das Problem ist nicht einzigartig bei Shein, da andere Budgetplattformen wie Temu auch wegen ähnlicher Bedenken von der EU mit Kritik und Strafen konfrontiert wurden. Experten warnen davor, dass bestimmte Chemikalien, wie PFAS, die verwendet werden, um Stoffe wasserbeständig zu machen, sich in der Umwelt und im menschlichen Körper ansammeln und möglicherweise Gesundheitsrisiken einschließlich hormoneller Störungen und Krebs verursachen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Ergebnisse aus unabhängiger Umweltforschung und enthält Antworten von Shein, was auf einen ausgewogenen Ansatz hinweist.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 80): Factual accuracy is high, reporting on tests conducted by the Bremer Umweltinstitut for the DUH, with specific details like 7 out of 18 samples exceeding limits. Objectivity is good but slightly lower due to mention of Temu's criticism of EU fines, which introduces some bias.

CORRECTIV logoCORRECTIVUnabhängigLinksgestern
Pestizide, Quecksilber, Blei: Wie sauber ist Ihr Badesee wirklich?

Der Artikel von CORRECTIV untersucht das Fehlen einer umfassenden Überwachung chemischer Schadstoffe in europäischen Badegewässern, wobei der Fall des Filzteichsees in Sachsen hervorgehoben wird. Obwohl der See offiziell als "ausgezeichnet" für die Wasserqualität eingestuft wurde, ist er mit schädlichen Substanzen wie PFAS-Chemikalien, Schwermetallen und Pestiziden kontaminiert. Die Studie zeigt, dass die EU zwar bakterielle Tests für Badegewässer vorschreibt, aber keine Verpflichtung zur Überwachung chemischer Schadstoffe besteht. Diese Übersicht lässt viele potenziell unsichere Gewässer unreguliert zurück. CORRECTIV kombinierte Daten aus den Ranglisten der Badegewässer der EU mit Daten der Wasserrahmenrichtlinie, die umfassendere chemische Analysen beinhaltet. Die Ergebnisse decken eine Lücke in den aktuellen Wassersicherheitsprotokollen auf und wecken Bedenken hinsichtlich der Risiken für die öffentliche Gesundheit.

Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt das Problem als ein systematisches Versagen bei der Aufsicht, betont die Unzulänglichkeit der derzeitigen Standards und fordert eine erweiterte Überwachung.

CORRECTIV logoCORRECTIVUnabhängigLinksgestern
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Der Artikel von CORRECTIV untersucht das Fehlen einer umfassenden Überwachung chemischer Schadstoffe in europäischen Badegewässern, wobei der Fall des Filzteichsees in Sachsen hervorgehoben wird. Obwohl der See offiziell als "ausgezeichnet" für die Wasserqualität eingestuft wurde, ist er mit schädlichen Substanzen wie PFAS-Chemikalien, Schwermetallen und Pestiziden kontaminiert. Die Studie zeigt, dass die EU zwar bakterielle Tests für Badegewässer vorschreibt, aber keine Verpflichtung zur Überwachung chemischer Schadstoffe besteht. Diese Übersicht lässt viele potenziell unsichere Gewässer unreguliert zurück. CORRECTIV kombinierte Daten aus den Ranglisten der Badegewässer der EU mit Daten der Wasserrahmenrichtlinie, die umfassendere chemische Analysen umfasst. Die Ergebnisse decken eine Lücke in den aktuellen Wassersicherheitsprotokollen auf und wecken Bedenken hinsichtlich der Risiken für die öffentliche Gesundheit.

Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt das Problem als ein systematisches Versagen bei der Aufsicht, betont die Unzulänglichkeit der derzeitigen Standards und fordert eine erweiterte Überwachung. Er hebt die potenziellen Gesundheitsrisiken für Badende aufgrund unüberwachter chemischer Verunreinigungen hervor und schlägt die Notwendigkeit einer stärkeren staatlichen Aufsicht vor.

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigMittevor 4 Tagen
DUH warnt vor Kleidung von Shein: „Ein bunter Cocktail an Chemikalien“

Die deutsche Umweltorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Kleidung getestet, die vom Online-Einzelhändler Shein verkauft wird, und festgestellt, dass sieben von achtzehn Produkten die Chemikaliensicherheitsgrenzen der Europäischen Union überschritten haben. Die Tests wurden vom Bremer Umweltinstitut im Auftrag von DUH durchgeführt. Shein antwortete, dass sie die Vorwürfe ernst nehmen und die betroffenen Produkte vorübergehend aus ihrem globalen Inventar entfernt haben, während sie eine breitere Überprüfung ähnlicher Artikel durchführen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Ergebnisse einer unabhängigen Umweltorganisation und enthält direkte Zitate sowohl von der Organisation als auch vom untersuchten Unternehmen.

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