Trotz dieser geringen Bevölkerungszahl erhält die Insel weiterhin erhebliche Bundesmittel durch den Universal Service Fund, der Internetdienste für ländliche und unterversorgte Gebiete subventioniert.
Die Situation kam nach investigativen Berichten der Anchorage Daily News und ProPublica ans Licht, die enthüllten, wie der von der Federal Communications Commission verwaltete Universal Service Fund jährlich Millionen von Dollar an Telekommunikationsanbieter geleitet hat, auch wenn die von ihnen angebotenen Dienste nicht genutzt oder unnötig sind.
Der Universal Service Fund, der den Zugang zu bezahlbaren Kommunikationsdiensten für alle Amerikaner gewährleisten soll, wurde wegen seiner Aufsichtsmechanismen überprüft. Berichte weisen darauf hin, dass die FCC weiterhin Mittel für Telekommunikationsunternehmen vergeben hat, unabhängig von ihrer Compliance-Geschichte.
Die Insel, einst voller militärischer Aktivitäten, erlebte nach der Schließung des Marinestützpunkts 1997 einen starken Bevölkerungsrückgang. Die meisten Häuser sind inzwischen verlassen, ihr Innenraum ist von Zeit und Vernachlässigung unberührt. Ein kürzlicher Besuch der Insel bestätigte, dass keiner der Bewohner derzeit den subventionierten Internetdienst nutzt. Stattdessen verlassen sie sich auf Starlink, einen von Elon Musk ins Leben gerufenen Satellitendienst, der im Vergleich zu den veralteten Angeboten von Adak Eagle deutlich schnellere Geschwindigkeiten und geringere Latenz bietet.
Die Ursprünge von Adak Eagle reichen bis in die frühen 2000er Jahre zurück, als das Unternehmen mit FCC-Subventionen und Bundesdarlehen gegründet wurde, die darauf abzielten, traditionelle Telefonleitungen auf Glasfasernetzwerke zu modernisieren, die sowohl Sprach- als auch Internetdienste unterstützen können. 68 Millionen jährlich aus dem Universal Service Fund. Eine Bundesüberprüfung von 2013 ergab jedoch Diskrepanzen in der Verwendung dieser Mittel durch das Unternehmen, wobei festgestellt wurde, dass der Firmenpräsident Larry Mayes Ressourcen für nicht wesentliche Vermögenswerte wie eine Fahrzeugflotte und ein Fischereiboot bereitgestellt hatte, die für die Kernaktivitäten des Telekommunikationsgeschäfts als irrelevant erachtet wurden. Trotz dieser Erkenntnisse hat der Subventionsfluss nicht aufgehört.
Aktuelle Berichte weisen darauf hin, dass Adak Eagle immer noch unter dem gleichen Rahmen arbeitet und weiterhin Mittel für Dienstleistungen sammelt, die weitgehend ungenutzt sind. Die Website des Unternehmens listet derzeit Internetpläne von 99 bis 550 US-Dollar pro Monat auf, was darauf hindeutet, dass sich die Kostenstruktur seit der ersten Implementierung des Dienstes dramatisch verändert hat.
Während sich die Debatte über die Verwaltung und Überwachung dieser Fonds intensiviert, ist der Fall von Adak ein klares Beispiel dafür, wie öffentliche Ressourcen auf veraltete Infrastrukturen ausgerichtet werden können, wodurch die Steuerzahler die finanzielle Last eines Systems tragen müssen, das zunehmend von den Bedürfnissen seiner beabsichtigten Begünstigten getrennt zu sein scheint.
1 Berichte
ProPublicaUnabhängigProgressivFaktentreue 85Objektivität 70gestern Auf dieser fast verlassenen Insel in Alaska bezahlt man, um Hunderte leere Gebäude mit Internet zu verbindenEin Artikel untersucht, wie die Federal Communications Commission (FCC) Internetdienste in abgelegenen Gebieten wie Adak, Alaska, subventioniert, wo viele Gebäude leer und unbesetzt bleiben. Trotz des Mangels an aktiven Nutzern zahlt der Universal Service Fund weiterhin Telekommunikationsunternehmen für die Bereitstellung von Internetzugang, was zu erheblichen finanziellen Verschwendung führt. Der Artikel hebt hervor, dass die lokale Telekommunikationsfirma Adak Eagle auch nach Betrugsvorwürfen und während der Zeit, in der ihr Besitzer inhaftiert war, Subventionen erhält. Die Bewohner verlassen sich jetzt auf Starlink, einen privaten Satellitendienst, der schnelleres und günstigeres Internet ohne FCC-Subventionen anbietet. Die Untersuchung zeigt, dass keiner der derzeitigen Bewohner den subventionierten Service nutzt, was Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs von Steuergeldern aufwirft.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Problem als ein systematisches Versagen der FCC, Telekommunikationsunternehmen für den Missbrauch öffentlicher Gelder zur Rechenschaft zu ziehen.
Warum Faktentreue (85): The article accurately describes the situation on Adak Island, referencing the high cost of providing internet to largely unused buildings and the role of the Universal Service Fund. It cites specific examples like the Fairbanks company and GCI, aligning with the primary source document's context of
Warum Objektivität (70): The article presents a critical perspective on the misuse of public funds for internet services on Adak Island. While it provides factual information, it uses emotionally charged language such as 'money being wasted' and frames the issue as a clear failure, which introduces bias.
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