Der Artikel behandelt zwei verschiedene Ansätze zur Digitalisierung öffentlicher Gesundheitsdienste (ÖGD) in ganz Deutschland. In Frankfurt wird die von den Gesundheitsbehörden Frankfurts entwickelte Open-Source-Software GA-Lotse von Köln übernommen und erstmals in einer Großstadt außerhalb von Hessen eingesetzt. Das System ermöglicht die gemeinsame Entwicklung und Anpassung durch lokale Behörden. Inzwischen hat sich Berlin im Rahmen der Initiative "Einheitliches Digitales Ökosystem ÖGD" (EDÖ2) einer länderübergreifenden Zusammenarbeit mit Bayern und Baden-Württemberg angeschlossen, die die Plattform ÖGDigital verwendet. Dieses Modell betont die gemeinsame Entwicklung und Kostenteilung, gibt jedoch keine Quell- oder Codeverträge vollständig bekannt. Der Artikel hebt die Unterschiede zwischen diesen Modellen hervor, insbesondere Transparenz und Governance, wobei GA-Lotse Zugang zu Open-Code und Lizenzen bietet, während ÖGDigital auf vertragliche Vereinbarungen ohne öffentliche Verfügbarkeit beruht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Ansätze, Open-Source und staatlich koordiniert, als unterschiedliche Modelle, ohne offen eine der beiden zu bevorzugen.





