Der Artikel bespricht die Ursprünge und die Entwicklung der Energiewende in Deutschland und betont ihre Wurzeln in der Nachkriegskrise und den Spannungen zwischen den Generationen. Er stellt fest, dass die Schließung der Kohlebergwerke zwar den Fortschritt in Richtung erneuerbare Energie symbolisiert, das Land jedoch immer noch fast 60 Kohlekraftwerke und 50 Braunkohleanlagen betreibt. Der Artikel argumentiert, dass die Energiewende nicht in erster Linie durch Klimaschutz, sondern durch historische Faktoren, einschließlich des Erbes der Politik der Nazi-Ära und der Notwendigkeit, vergangene Ungerechtigkeiten anzugehen, getrieben wurde.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel formuliert die Energiewende als moralische und historische Korrektur des Erbes des Nationalsozialismus und betont die Rolle der jüngeren Generationen bei der Ablehnung der autoritären Vergangenheit ihrer Eltern.






