Das österreichische Oberste Verwaltungsgericht (VwGH) feiert sein 150-jähriges Bestehen, wobei Präsident Albert Posch die hohen professionellen Standards des Gerichts hervorhebt. Im Jahr 2025 wurden durchschnittlich 6.175 Fälle innerhalb von 5,4 Monaten abgeschlossen. Während die Digitalisierungsbemühungen vorangekommen sind, sind Papierdateien weiterhin üblich, insbesondere für die Arbeit des Senats und eingehende Verwaltungsgerichtsakten. Posch erkennt die Herausforderungen der digitalen Transformation an und stellt fest, dass elektronische Rechtsdatenbanken zuvor nicht verfügbar waren, aber jetzt implementiert werden. Er hebt Bedenken hinsichtlich von von KI-generierten Rechtsdokumenten hervor, die zu Zitierfehlern führen können und eine umfangreiche Überprüfung erfordern. Posch plädiert für Transparenz und sorgfältige Handhabung von KI-Tools und schlägt eine Zusammenarbeit zwischen Anwälten und Justizbehörden vor, um die Genauigkeit zu gewährleisten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die Herausforderungen und den Fortschritt der Digitalisierung in der Justiz, einschließlich der Bedenken bezüglich der durch KI erzeugten Rechtsdokumente und der Notwendigkeit von Transparenz.



