Vertreter mehrerer tschechischer Kommunen haben dem Ministerpräsidenten Andrej Babiš (ANO) einen offenen Brief geschrieben, in dem sie ihre Besorgnis über den möglichen Zusammenbruch der Agentur für soziale Integration (ASZ) aufgrund der jüngsten Reorganisation zum Ausdruck brachten. Die Kommunen, die seit langem mit der ASZ an Projekten zur Bekämpfung von Armut, sozialer Ausgrenzung und Integration in die Gemeinschaft zusammenarbeiten, berichten von einem deutlichen Rückgang der Unterstützung, seit die Agentur vor drei Monaten mit einer anderen Einheit des Ministeriums für regionale Entwicklung (MMR) zusammengeführt wurde. Die Reorganisation hat zum Ausscheiden erfahrener Mitarbeiter geführt, darunter lokale Berater und Experten, die sich auf die Revitalisierung sozial ausgegrenzter Gebiete spezialisiert haben, wodurch die Kommunen ohne wichtige Partner zurückgeblieben sind. Städte wie Jablonec nad Nisouď, Chomutov, Litvín und Žár nad Sávouza hoben ihre Abhängigkeit von der ASZ und ihr Fachwissen bei der Finanzierung von Initiativen wie bezahlbarem Wohnraum für Jugendliche, Schulungsberatung und Schulden hervor.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Bedenken dar, die mehrere Gemeinden in Bezug auf die Reorganisation der Agentur für soziale Integration und ihre Auswirkungen auf lokale Projekte geäußert haben.





