Ein Bundesrichter in New York City blockierte vorübergehend ein Gesetz, das von Ridesharing-Unternehmen wie Uber und Lyft gefordert hätte, Fahrer vor der Deaktivierung mit einer 14-tägigen Kündigungsfrist und einem "berechtigten Grund" zu informieren. Das vom New York City Council verabschiedete Gesetz zielte darauf ab, willkürliche Entfernungen zu verhindern, wurde aber von Uber rechtlich angefochten, der argumentierte, dass es gegen die Vertragsklausel der US-Verfassung verstoße. Das Gericht entschied, dass das Gesetz in erster Linie einer kleinen Gruppe von Fahrern zugute käme und auf Uber und Lyft abzielte, und stellte fest, dass nur etwa 1% der Uber-Fahrer jährlich deaktiviert wurden. Die Entscheidung unterstreicht Bedenken hinsichtlich der Mehrdeutigkeit des Gesetzes, insbesondere aus "bona fide" wirtschaftlichen Gründen, und seines Potenzials, Fahrer bis zu zwei Wochen lang aktiv zu halten, bevor gefährliche Deaktivierungsprozesse beginnen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten des Problems: Er beschreibt die rechtlichen Argumente gegen das Gesetz von Uber und die Absicht hinter der Gesetzgebung von Stadtbeamten. Er begünstigt offen keine Seite, obwohl er die rechtliche Argumentation von Uber und die Ergebnisse des Gerichts anerkennt.





