Nordkorea kündigte unter Führer Kim Jong Un Pläne an, seine Marine zu einer "nuklear bewaffneten Streitmacht" zu entwickeln und die Einsatzbereitschaft von Nuklearwaffensystemen zu betonen. Dies wurde durch die Inbetriebnahme des zweiten 5.000 Tonnen schweren Zerstörers "Kang Kon" in Wonsan nach der Einführung der "Choe Hyon" drei Monate zuvor hervorgehoben. Gleichzeitig führten Südkorea, die USA und Japan eine fünftägige Militärübung vor der Insel Jeju durch, die Seoul als defensiv gegen nordkoreanische Nuklear- und Raketenbedrohungen bezeichnete, während Pjöngjang sie als Vorbereitung auf eine Invasion betrachtete. Die USA hatten zuvor gemeinsame Übungen mit Südkorea aufgrund der verbesserten Beziehungen zu Kim Jong Un reduziert, obwohl Kim auf diplomatische Öffnungen nicht öffentlich reagiert hat.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt die Entwicklung einer nuklear bewaffneten Marine Nordkoreas als strategische Notwendigkeit dar und betont Pjöngjangs Perspektive auf externe Bedrohungen, die sich mit Erzählungen ausrichtet, die Nordkorea als Opfer westlicher Aggression darstellen.




