Sechs nordische Fußballverbände, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden und die Färöer, haben ihr Vertrauen in FIFA-Präsident Gianni Infantino verloren und forderten seinen Rücktritt angesichts der anhaltenden Regierungsbedenken. Die Gruppe gab eine einheitliche Erklärung heraus, in der sie Infantinos Rücktritt unterstützten und umfassende Reformen innerhalb der FIFA forderten. Sie kritisierten insbesondere seinen Vorschlag, einen Anteil an großen Turnieren wie der Weltmeisterschaft an Private Equity zu verkaufen, der aufgrund der globalen Gegenreaktion aufgegeben wurde. Die nordischen Nationen unterstützten auch eine unabhängige Untersuchung des Vorschlags und forderten die FIFA auf, eine transparente Regierungsführung zu gewährleisten. Infantino steht unter dem Druck von UEFA, AFC und CONCACAF, zurückzutreten, wobei Dänemark plant, einen alternativen Kandidaten für die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen zu suchen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Kontroverse um die Leitung der FIFA und die Führung von Infantino durch eine Linse, die die institutionelle Rechenschaftspflicht und die demokratische Aufsicht betont.





