Die Behörden Singapurs haben erklärt, dass sie nicht feststellen können, ob im Zusammenhang mit einem indonesischen Babyhandelsfall im Land Straftaten begangen wurden. Der Anführer des indonesischen Syndikats gab zu, mindestens 12 Babys nach Singapur geschmuggelt zu haben und erhielt Zahlungen in Höhe von 17.000 bis 21.600 S$ pro Kind. Während indonesische Gerichte 19 Personen, darunter eine als Anführer identifizierte 70-jährige Frau, zu Haftstrafen von bis zu sieben Jahren verurteilten, gaben das Ministerium für soziale und familiäre Entwicklung (MSF) und das Ministerium für Inneres (MHA) Singapurs an, dass es ihnen an ausreichenden Beweisen fehle, um rechtliche Verstöße in Singapur zu bestätigen. Sie betonten die Zusammenarbeit mit den indonesischen Behörden, um das Wohl der betroffenen Kinder zu bewerten und die Verzögerungen bei den Anträgen auf Staatsbürgerschaft für betroffene Kinder zu beheben. Adoptiveltern haben ihre Besorgnis über diese Verzögerungen geäußert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sachliche Informationen dar, ohne offen eine Seite zu bevorzugen. Er berichtet über die Handlungen der Behörden sowohl Singapurs als auch Indonesiens und zitiert offizielle Erklärungen der Ärzte ohne Grenzen und des Innenministeriums Singapurs, die eher auf eine laufende Untersuchung als auf eine endgültige Schlussfolgerung hindeuten.






