Präsident Bola Tinubu sprach am Donnerstag zur Nation und erklärte die Entscheidung der Regierung, nicht mit den Terroristen zu verhandeln, die für die Entführung von Studenten und Lehrern aus der Ortsregierung Oriire im Bundesstaat Oyo verantwortlich sind. Tinubu betonte, dass die Bundesregierung vollständig über das Gelände der Opfer Bescheid weiß und die Sicherheitsbehörden eine gezielte Rettungsaktion ohne Lösegeld durchführen können. Er hielt seine Äußerungen im State House in Abuju bei einem Treffen mit einer Delegation traditioneller Herrscher aus dem Bundesstaat Oyo unter der Leitung des Olubadan von Ibadanland, Oba Rashidi Adewolu Ladoja.
Tinubu lobte die Streitkräfte für die erfolgreiche Freilassung der 39 Schüler und sieben Lehrer, darunter ein Schulleiter, die am 15. Mai entführt worden waren. Er schrieb den Erfolg der Operation der Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitskräften und den traditionellen Institutionen sowie der verbesserten Koordination innerhalb des Sicherheitsrahmens zu. "Gratulation für die erfolgreiche Rettung des Staates Oriire Oyo. Ich denke, wir haben es mit Ihrer Unterstützung, Ihren Gebeten geschafft, und ich stimme Ihnen zu, dass wir die Männer und Frauen der Streitkräfte für ihre hervorragende Leistung loben sollten", sagte Tinubu.
Er bekräftigte die feste Haltung der Regierung gegen die Zahlung von Lösegeldern an kriminelle Gruppen und erklärte, dass das Verständnis der Regierung für die Waldumgebung eine entscheidende Rolle in ihrer Strategie spielte. "Wir haben uns geweigert, Lösegeld zu zahlen. Wir haben die Geographie des Waldes. Wir wissen, was es ist", sagte er. Tinubu betonte auch, wie der Vorfall die Notwendigkeit unterstrich, die Sicherheitsarchitektur Nigerias zu überprüfen und zu verbessern, um besser auf Terrorismus und Banditerei zu reagieren. "Jedes Ereignis lehrt uns neue Methoden, öffnet unsere Augen, fordert uns auf, unsere Architektur, unsere Strategien, unsere Karte und Operationen zu untersuchen und erneut zu untersuchen", sagte er.
Um die Wirksamkeit der Anti-Terror-Bemühungen zu verbessern, kündigte Tinubu Pläne an, die operative Kapazität des Militärs zu erweitern, indem die Anzahl der Divisionen von acht auf 12 erhöht wird. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Reaktionszeiten zu verkürzen und die Bemühungen gegen die Unsicherheit zu verstärken. "Von acht Divisionen bewegen wir uns jetzt auf 12 Divisionen, um die Reaktionszeit zu verkürzen, um dieser Reaktionszeit die Zähne zu geben, die wir benötigen, um Terrorismus und Banditerei zu besiegen", sagte er. Darüber hinaus bekräftigte der Präsident das Engagement der Regierung für die Einrichtung staatlicher Polizeikräfte und betonte, dass Schutzmaßnahmen zur Verhinderung potenzieller Missbräuche umgesetzt werden.
Tinubu forderte auch die traditionellen Herrscher auf, die Sicherheitsinitiativen weiter zu unterstützen und stellte fest, dass die Regierung daran arbeitet, die Fähigkeiten der Waldwächter zur Bekämpfung krimineller Aktivitäten in Waldgebieten zu verbessern. "Wir verbessern gleichermaßen die Kapazitäten und Fähigkeiten der Waldwächter. Sie sind nicht nur dazu da, Antilopen und Tiere zu jagen. Wir werden sie dazu bringen, die Verbrecher zu jagen und mit ihnen in verschiedenen Wäldern umzugehen", fügte er hinzu.
Die Operation, die am 26. Juli stattfand, führte zum Tod eines Zivilisten und zu Verletzungen zweier anderer. Das Militär schrieb den Erfolg einem schnellen Eingreifen und koordinierten Bemühungen zu, wobei die Truppen die Angreifer in einen heftigen Feuerkampf verwickelten, der sie zwang, ihre Gefangenen aufzugeben. Das Theaterkommando lobte die Professionalität der Truppen und versicherte den Bewohnern weiterhin Schutz.
Sie warnten vor zunehmenden Risiken, darunter Berichte, dass einige Gefangene in Ehen gezwungen werden könnten. Die Gruppen forderten sofortige Regierungsmaßnahmen und nannten die Notwendigkeit eines entscheidenden Eingreifens, um die sichere Rückkehr der Geiseln zu gewährleisten. Im ganzen Land engagieren sich die Sicherheitskräfte weiterhin in hochkarätigen Operationen, um terroristische Netzwerke zu stören und Geiseln zu retten, was die anhaltende Herausforderung durch bewaffnete Gruppen im Norden Nigerias widerspiegelt. Diese Vorfälle unterstreichen das komplexe Zusammenspiel zwischen staatlicher Macht, lokaler Regierungsführung und der anhaltenden Gewaltgefahr in der Region.
Während die Regierung ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, liegt der Fokus weiterhin auf der Gewährleistung der Sicherheit der Bürger und der Aufrechterhaltung der Stabilität in zunehmend volatilen Umgebungen.
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