In Niger haben die Streitkräfte Aufständische zurückgeschlagen, die versuchten, den Präsidentenpalast in Niamey anzugreifen, wo das Gewehrfeuer fortgesetzt wurde. Das Verteidigungsministerium bestätigte Versuche einer Meuterei innerhalb eines Militärstützpunkts mit Berichten über Schüsse in der Nähe der Basis 101 in der Nähe des internationalen Flughafens, der in diesem Jahr zweimal von Dschihadistengruppen angegriffen wurde. Die Militärbehörden erklärten, dass sie nach und nach die Kontrolle wiedererlangt hätten, nachdem die Aufständischen Soldaten als Geiseln genommen und das Feuer eröffnet hatten. Zeugen berichteten, Schüsse zu hören und Soldaten hätten den Zugang zum Präsidentenpalast und zum Hauptquartier des nationalen Fernsehens blockiert. Panzerfahrzeuge wurden in der Nähe als Verstärkung eingesetzt. Nach einer morgendlichen Unterbrechung wurden die Fernsehsendungen mit einer Erklärung des Verteidigungsministers Salifouy fortgesetzt, die zur Ruhe aufforderte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen faktischen Bericht über einen militärischen Konflikt in Niger ohne offensichtliche ideologische Neigung.





