Am 29. August 2026 kam es in Niger zu einem Putschversuch, bei dem Soldaten Berichten zufolge Offiziere als Geiseln nahmen und strategische Orte in der Hauptstadt Niamey angriffen. Die Militärjunta behauptete, der Aufstand sei innerhalb von sechs Stunden durch schnelle Aktionen der Sicherheitskräfte niedergeschlagen worden. Zeugen berichteten von Schüssen, die nach Mitternacht am internationalen Flughafen begannen, der sowohl die nigerianische Luftwaffe als auch das gemeinsame militärische Hauptquartier von Niger, Burkina Faso und Mali beherbergt. Dieser Vorfall erhöht den Druck auf die militärische Führung, die durch einen Putsch von 2023 an die Macht kam und sich von westlichen Verbündeten wie Frankreich und den USA distanzierte und sich Russland und der Türkei zuwandte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über den Putschversuch und zitiert offizielle Erklärungen der Militärjunta und Zeugenaussagen, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.




