Die französische Nachrichtenagentur France 24 berichtet über das Verschwinden des nigerianischen Journalisten Moussa Kaka, der seit dem 31. August vermisst wird. Die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) äußerte Besorgnis über sein Schicksal und forderte eine Untersuchung durch die nigerianischen Behörden. Dieser Vorfall ereignet sich inmitten der anhaltenden politischen und sicherheitspolitischen Spannungen in Niger, das seit 2023 unter Militärherrschaft steht. Das Regime wurde von Nichtregierungsorganisationen wegen Einschränkungen der Pressefreiheit kritisiert. Kaka wurde zuvor im November 2025 zusammen mit anderen Journalisten inhaftiert, wurde aber gegen Kaution freigelassen. Zu den jüngsten Entwicklungen gehören die Freilassung des letzten verbliebenen Häftlings aus diesem Fall und die Verhaftung des ehemaligen Verteidigungsministers Kalla Moutari. Die Behörden beschuldigen ausländische Länder, darunter Frankreich, der Anstiftung von Unruhen, obwohl diese Behauptungen keine Beweise haben. Tausende versammelten sich in Niamey, um den regierischen Militärführer General Abdourahamane Tiani zu unterstützen, der seit dem Wochenende nicht öffentlich erschienen ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt das Verschwinden eines Journalisten im Kontext der politischen Instabilität und Repressionen in Niger dar und hebt die Bedenken einer Nichtregierungsorganisation hervor.





