Der ehemalige venezolanische Staatschef Nicolas Maduro hat einen Bundesrichter in New York gebeten, die Anklage gegen ihn zurückzuweisen, indem er behauptet, dass er als ausländischer Staatsoberhaupt Immunität vor Strafverfolgung genießt. Seine Anwälte Barry Pollack und Anna Estevao haben ein 60-seitiges Rechtsmemorandum vorgelegt, in dem sie argumentieren, dass die Strafverfolgung von Maduro gegen etablierte Prinzipien des internationalen und allgemeinen Rechts verstößt, einschließlich der langjährigen Immunität, die souveränen Staatsoberhäuptern gewährt wird. Der Fall beruht auf den Bemühungen der Trump-Regierung, Maduro als illegitimen Führer zu bezeichnen, nachdem die US-Behörden ihn und seine Frau im Januar entführt hatten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die rechtlichen Argumente von Maduros Anwälten als Verteidigung gegen politisch motivierte Strafverfolgung dargestellt, und es wird darauf hingewiesen, dass die Charakterisierung Maduros als illegitimer Führer durch die Trump-Regierung ein "politischer Akt" ist, der darauf abzielt, seine Verhaftung zu ermöglichen.




