Der ehemalige stellvertretende Premierminister Sir Nick Clegg kritisierte den Brexit als "einen selbst zugefügten Schlag ins Gesicht" während eines Interviews mit The Independent, anlässlich des zehnten Jahrestages des Austritts Großbritanniens aus der EU. Er argumentierte, dass der Brexit Großbritannien "ärmer, schwächer, weniger sicher und weniger souverän" gemacht habe, was den Versprechen der Brexiteers widerspricht. Clegg betonte, dass das Referendum-Ergebnis ein "wafer dünner" Mandat war und stellte fest, dass viele Wähler nicht beabsichtigten, den Brexiteers einen entscheidenden Sieg zu gewähren. Er hob auch den verminderten globalen Einfluss des Vereinigten Königreichs hervor und verglich es mit einem "kleinen Land, das am schlammigen Nordwesteuropästen schwimmt". Das Interview war Teil der Kampagne "Europa: Der Weg zurück" von The Independent, die sich für engere Beziehungen zur EU einsetzt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert den Brexit mit einer starken, emotional aufgeladenen Sprache negativ ("Schlag ins Gesicht", "selbstverschuldet", "Tragödie") und betont die negativen Folgen des Austritts aus der EU.





