Die Europäische Kommission beschleunigt die Vorbereitungen für mögliche Einschränkungen des Zugangs von Kindern zu Social-Media-Plattformen, so ein Bericht von Experten unter der Leitung des Kinderpsychiaters Jörg Fegert und der Sozialepidemiologin Maria Melchior. Der Bericht empfiehlt zwar nicht direkt, soziale Medien für Minderjährige zu verbieten oder Altersbeschränkungen zu setzen, lässt jedoch Raum für zukünftige Maßnahmen. Die Europäische Kommission könnte laut vier europäischen Beamten, die von Politico zitiert werden, bis September einen konkreten Gesetzgebungsvorschlag vorlegen. Die Präsidentin der Kommission, Ursula von der Leyen, hat wiederholt Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen sozialer Medien auf Kinder geäußert und unterstützt die Notwendigkeit europäischer Vorschriften zum besseren Schutz Minderjähriger im Internet. Der Bericht zielt darauf ab, skeptische Mitgliedstaaten davon zu überzeugen, dass es solide wissenschaftliche Argumente für gemeinsame europäische Vorschriften gibt. Die meisten Länder unterstützen Altersbeschränkungen, wobei der polnische Minister für digitale Angelegenheiten, Dariusz Stusz, nicht erwähnt, dass 14 Mitgliedstaaten die Idee bereits unterstützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten der Debatte über die Einschränkungen sozialer Medien für Kinder, einschließlich der Unterstützung mehrerer europäischer Länder und der Bedenken einiger Experten über mögliche negative Auswirkungen auf die Rechte von Kindern.





