Die österreichische Zeitung Kurier berichtet, dass die Behörden in Nicaragua die Arbeitsgenehmigungen von 2.000 Anwälten ohne jede Begründung widerrufen und ihre Namen aus dem Obersten Gerichtsregister entfernt haben. Die Vereinten Nationen haben diese Maßnahme heftig kritisiert und als ein weiteres Beispiel für die Erosion der Justiz Unabhängigkeit und die Einschränkung des Rechts auf Verteidigung betrachtet. Diese Aktion steht im Einklang mit der autoritären Machtkonsolidierung unter Präsident Daniel Ortega, der seit Jahren Kritiker, NGOs und unabhängige Medien ins Visier nimmt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt die Entfernung der Anwaltsregistrierung als Teil eines umfassenderen Musters der Repression und des Autoritarismus unter Präsident Ortega dar und betont die politischen Motive hinter der Aktion, wobei er die Kritik der UNO und die Perspektive der betroffenen Anwälte zitiert.






