Der Temporary Protected Status (TPS) für honduranische Staatsbürger in den Vereinigten Staaten wurde nach einer Reihe von Gerichtskämpfen am 8. September 2025 offiziell beendet. Das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) stellte fest, dass die Bedingungen, die ursprünglich die Aufnahme Honduras in das TPS-Programm rechtfertigten, nicht mehr gelten. Obwohl ein Bundesbezirksgericht die Kündigung im Dezember 2025 zunächst blockierte, wurde dies später vom Ninth Circuit Court of Appeals ausgesetzt, wodurch die Regierung die Beendigung des Programms fortsetzen konnte. Im Juni 2026 entschied der Oberste Gerichtshof, dass Bundesgerichte keine Entscheidungen der Exekutive in Bezug auf die Kündigung des TPS überprüfen können, wodurch die letzten rechtlichen Hindernisse beseitigt werden. Infolgedessen haben die Begünstigten keinen Zugang mehr zu Arbeitserlaubnissen oder anderen Schutzmaßnahmen im Rahmen des TPS-Programms und müssen die bestehenden Einwanderungsbedingungen in den USA erfüllen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Darstellung des rechtlichen Prozesses rund um die Beendigung des TPS für Honduras, wobei er offizielle Quellen und Gerichtsurteile zitiert, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen.





