Die Europäische Kommission hat mit wachsenden Bedenken hinsichtlich der Belästigung am Arbeitsplatz zu kämpfen, wobei seit September 2024 fast 1.000 Berichte an einen neu gegründeten Beratungsdienst übermittelt wurden. Mitarbeiter haben Themen wie übermäßige Arbeitszeiten, belastende Bürokratie und toxische Führung innerhalb der Institution angesprochen. Die Kommission ernannte Lena Naesager als Chefanberaterin, um diese Beschwerden zu behandeln, aber sie hat nicht die Befugnis, Ermittlungen durchzuführen oder Belästigung nach den Personalvorschriften rechtlich zu definieren. Mitarbeiter, die formelle Beschwerden einreichen möchten, müssen sich an das Interne Disziplinar- und Ermittlungsbüro (IDOC) oder das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) wenden. Die Kommission behauptet, sie habe Anstrengungen unternommen, das Bewusstsein zu verbessern und Schulungen anzubieten, wobei 14 000 Mitarbeiter in den letzten zwei Jahren an Anti-Belästigungsmaßnahmen teilgenommen haben und 2400 Manager eine obligatorische Schulung absolviert haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über die Arbeitsbedingungen in der Europäischen Kommission, einschließlich der Beschwerden der Mitarbeiter und der Antworten der Institutionen.





